Vorstand räumt nach dem 1:1 in Hilden Gerüchte aus, dass man nicht aufsteigen wolle.

Landesliga
Der ASV Süchteln hat seine Spitzenposition in der Landesliga behauptet.

Der ASV Süchteln hat seine Spitzenposition in der Landesliga behauptet.

Dieter Wiechmann

Der ASV Süchteln hat seine Spitzenposition in der Landesliga behauptet.

Viersen. Ein wenig auf der Stelle tritt der ASV Süchteln derzeit in der Fußball-Landesliga. Zwar blieb der Aufsteiger am Sonntagnachmittag auch im 16. Spiel in Folge ungeschlagen und weiter im Besitz der Tabellenführung vor dem VdS Nievenheim.

Doch das zweite Remis in Folge wurmte Spielertrainer Yannick Meurer ganz gewaltig. „Wir haben heute zwei Punkte verschenkt. Das Remis haben wir uns selbst zuzuschreiben“, sagte Meurer nach dem 1:1 beim Niederrheinliga-Absteiger SV Hilden-Nord.

Die Süchtelner erwischen dank Tobias Busch einen Start nach Maß

Die Gäste erwischten in Hilden einen Auftakt nach Maß. Nach zwei Minuten wurde Dennis Homann am linken Flügel frei gespielt. Seine Hereingabe brauchte Tobias Busch nur über die Torlinie zu drücken. Nach einer guten ersten halben Stunde riss beim ASV der Faden. Zwar hatten die Gäste weiter mehr Ballbesitz, wussten daraus aber kein Kapital zu schlagen. Zudem leistete sich der Ligaprimus unnötige Foulspiele. „Diese Freistöße waren das einzige, womit Hilden gefährlich wurde“, so Meurer.

Auch das 1:1 resultierte aus einem ruhenden Ball. Torhüter Daniel Leupers segelte an einer Freistoßflanke vorbei, dahinter musste Hildens Sven Köppen nur noch einnicken (58.). Süchtelns Versuch, in der Schlussphase mit drei Stürmern den Sieg zu erzwingen, schlug fehl.

Somit bleibt es bei einem Punkt Vorsprung auf den Verfolger aus Nievenheim (1:1 gegen Amern). Abseits des Platzes räumte ASV-Vorstand Dietmar Meurer Gerüchte aus dem Weg, nach denen der ASV aus finanziellen Gründen auf einen Aufstieg in die Oberliga verzichten wolle: „Wenn wir sportlich aufsteigen, dann spielen wir auch in der Oberliga.“

Am Hohen Busch ist die Fußballwelt seit Sonntag wieder in Ordnung. Nach zwei Niederlagen in Serie fand der 1. FC Viersen in die Erfolgsspur zurück. Gegen den zuvor elf Spiele hintereinander ungeschlagenen Aufsteiger VfL Benrath siegte das Team von Willi Kehrberg auf eigenem Platz mit 5:1 (1:1). „Für uns war dieser Sieg sehr wichtig. Das ist hoffentlich der Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde“, sagte ein zufriedener Kehrberg.

Auf dem schwer zu bespielenden Rasen entwickelte sich zu Beginn ein zähes Ringen. Die Platzherren gingen durch Jan Ballis in Führung (6.), kassierten aber Mitte des ersten Abschnitts nach einem ruhenden Ball den Ausgleich durch Dirk Engel (26.). Die zunächst gut sortierten Gäste jubelten vor der Pause noch ein zweites Mal. Doch das vermeintliche 1:2 von Swan Oehme wurde wegen eines Foulspiels nicht anerkannt. So blieb es Viersens Mike Sauer vorbehalten, die Platzherren kurz nach dem Wechsel wieder in Front zu schießen (48.).

Das 2:1 spielte dem konterstarken FC in die Karten. „In der Schlussphase haben wir Großchancen im Fünfminuten-Takt. Da muss die Entscheidung früher fallen“, monierte Kehrberg. Er musste auf der Bank bis zur 78. Minute warten, ehe Martin Lenart zum erlösenden 3:1 traf. „Joker“ Francesco Sidero schnürte kurz vor dem Abpfiff noch einen Doppelpack (88., 90.)

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