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GEG-Torhüter Marco Ohmann erwischte einen Glanztag. Archiv

GEG-Torhüter Marco Ohmann erwischte einen Glanztag. Archiv

Franke

GEG-Torhüter Marco Ohmann erwischte einen Glanztag. Archiv

Grefrath. Mit dem 8:0 (2:0, 4:0, 2:0)-Sieg in der Eishockey-Regionalliga gegen das Team der Kassel Huskies 1b hat sich die Grefrather EG hinter dem Herner EV noch die Vizemeisterschaft gesichert und steigt am Freitag beim Oberligisten Herforder EV in die Oberliga- Aufstiegsrunde ein.

Auffallend im Eissport-Zentrum waren zwei Besonderheiten, einmal wie das Team von GEG-Trainer Karel Lang die gefürchteten Nordhessen sicher im Griff hatte und auch die tollen Chancen nutzten. Und dazu hatte Torhüter Marco Ohmann einen Glanztag und hielt erstmals in dieser Saison seinen Kasten sauber. Ihm eilt ohnehin der Ruf voraus, bester Torhüter der Regionalliga zu sein, was er wieder einmal glänzend bewies.

Erfreulich war auch die vom Veranstalter bisher noch nicht veröffentlichte Zuschauerzahl, es dürften bis zu 300 gewesen sein, was für das gesteigerte Interesse an Eishockey spricht. GEG-Manager Edgar Teuber sprach voller Freude von „einem Klasse-Spiel, das alles bot, was Eishockey ausmacht“.

Mit der Vizemeisterschaft und dem spielerisch starken Auftreten hat sich die GEG, die sich auch „Phoenix“ nennt, wieder viele Freunde zurückgewonnen. Dass man nun höhere Erwartungen an das Team „mit Oberliga-Aufstiegs-Phantasien“ im Umfeld entwickelt, kann man durchaus verstehen. Doch die harte Wirklichkeit wird die GEG schon im Kampf mit den vier Oberligisten um den Aufstieg wohl schon noch erfahren.

Die Treffer für die GEG erzielten: René Reuter (2), Benjamin Jakob (2), Sascha Schmetz, Dennis Holstein, Jerome Baum und Conor Pieri. B.F.

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