Wie sind die Bedingungen für die Sportler in Kempen? Dieser und anderen Fragen geht die WZ auf den Grund.

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Fußball in Tönisberg, Handball und Leichtathletik in Kempen sowie Radball in St. Hubert: Die Sportvereine in der Thomasstadt haben einiges zu bieten.

Fußball in Tönisberg, Handball und Leichtathletik in Kempen sowie Radball in St. Hubert: Die Sportvereine in der Thomasstadt haben einiges zu bieten.

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Kurt Lübke/WZ-Archiv, Bild 1 von 5

Fußball in Tönisberg, Handball und Leichtathletik in Kempen sowie Radball in St. Hubert: Die Sportvereine in der Thomasstadt haben einiges zu bieten.

Kempen. Rund 12 000 Menschen sind Mitglied in einem der 35 Sportvereine in Kempen, St. Hubert und Tönisberg. Fußball, Handball, Leichtathletik, Turnen, Trampolin, Judo und Karate – das ist nur ein kleiner Teil der Sportarten, die angeboten werden.

Doch wie sieht es mit den Bedingungen für die Sportler in der Thomasstadt aus? In welchem Zustand sind die Kempener Sportstätten? Diesen und anderen Fragen geht die WZ beim großen Sportstätten-Check auf den Grund. Ihre Meinung ist gefragt.

„Ich denke, dass Kempen sich im sportlichen Bereich sehen lassen kann.“
Volker Rübo, Bürgermeister

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Fußball in Tönisberg, Handball und Leichtathletik in Kempen sowie Radball in St. Hubert: Die Sportvereine in der Thomasstadt haben einiges zu bieten.

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Kurt Lübke/WZ-Archiv, Bild 1 von 5

Die WZ möchte von ihren Lesern erfahren, ob sie mit der Situation in den Turn- und Gymnastikhallen sowie auf Fußballplätzen, Leichtathletik-Anlagen und Co. zufrieden sind. „Es sind zwar nicht alle Sportstätten perfekt. Aber ich denke, dass Kempen sich im sportlichen Bereich sehen lassen kann“, sagt Bürgermeister Volker Rübo. „Wir sind vergleichsweise gut aufgestellt, aber es gibt sicher Bereiche, in denen man etwas verbessern kann.“

So werden die Sportstätten 2012 ein wichtiges Thema im Rathaus sein. Zur Vorbereitung der Haushaltsberatungen wird das Hochbauamt eine Prioritätenliste der Sanierungsmaßnahmen erarbeiten, die in den nächsten Jahren erledigt werden sollten. „Aufgrund des Alters vieler Einrichtungen ist ein ständiger Handlungsbedarf gegeben. Diesem stellen wir uns“, so Rübo. „Daher wurde zum Beispiel die Dreifachturnhalle an der Ludwig-Jahn-Straße in den vergangenen Jahren grundlegend erneuert.“

Die Stadt will 2012 einen Entwicklungsplan aufstellen

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Zudem soll 2012 zusammen mit den Vereinen ein Sportstätten-Entwicklungsplan aufgestellt werden. „Mir ist bewusst, dass sich Stadt und Vereine auf Veränderungen im Bereich des Sports einstellen müssen“, sagt Rübo. „Hier lautet das Stichwort ,demografischer Wandel’. Die Mitglieder der Vereine werden älter.“ So werde vermutlich der Bedarf nach Räumen für Reha- und Gymnastikgruppen immer größer. Hingegen werde es künftig weniger Jugendliche geben, die Sport treiben.

In drei Folgen stellt die WZ die Situation der Sportstätten in Kempen, St. Hubert und Tönisberg dar. Die Sportstätten in Kempen/Schmalbroich und Tönisberg stehen dann im Mittelpunkt. Dann gibt es einen weiteren Schwerpunkt zu den Anlagen in Kempen. Und: Wir präsentieren den Ist-Zustand der Sportstätten in St. Hubert.

Jeweils an den Erscheinungstagen der Serie liegt der Fragebogen einem Teil der WZ bei. Außerdem wird der Bogen an verschiedene Vereine verteilt. Ausgefüllt kann der Fragebogen dann per Post an Westdeutsche Zeitung, Leserservice, Postfach 105 530, 40046 Düsseldorf, geschickt werden. Oder per Fax an: 01805/25 27 30. Einsendeschluss ist der 24. März.  Der Fragebogen zum Sportstätten-Check der WZ kann ab Donnerstag auch im Internet ausgefüllt werden – so geht’s am schnellsten.

Die Redaktion wertet die Ergebnisse des Sportstätten-Checks für Sie aus.

Diese Veränderungen werden sich laut Rübo auch auf die Sportstätten auswirken: „Wenn wir einen Entwicklungsplan haben, werden wir wissen, welche Sportanlagen mit welcher Ausstattung wir künftig brauchen.“

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Fußball in Tönisberg, Handball und Leichtathletik in Kempen sowie Radball in St. Hubert: Die Sportvereine in der Thomasstadt haben einiges zu bieten.

Fußball in Tönisberg, Handball und Leichtathletik in Kempen sowie Radball in St. Hubert: Die Sportvereine in der Thomasstadt haben einiges zu bieten.

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Schon jetzt ist laut einer Statistik der Stadt erkennbar, dass die Vereine Mitglieder verloren haben. Von 1992 bis 2001 ist die Zahl der Mitglieder in den Vereinen kontinuierlich von 9801 (1992) auf 12 738 (2001) gestiegen. Danach ging die Zahl, bis auf wenige Ausnahmen, zurück. Heute sind 11 888 Menschen Mitglied in einem Kempener Sportverein (Stand 2011).

1,27 Millionen Euro pro Jahr als laufende Kosten für den Sport

2011 hat die Stadt geschätzte 1,27 Millionen Euro in die Förderung des Sports sowie die Bereitstellung und den Betrieb der Anlagen investiert. Zusätzlich flossen 400 000 Euro in den Umbau der Umkleiden am Tönisberger Sportplatz – dort stemmt der VfL Tönisberg etwa 150 000 Euro selbst.

Energetische Sanierung der Schulen hatte Vorrang

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Fußball in Tönisberg, Handball und Leichtathletik in Kempen sowie Radball in St. Hubert: Die Sportvereine in der Thomasstadt haben einiges zu bieten.

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Weiterhin sind 200 000 Euro aus dem Konjunkturprogramm II genutzt worden, um die sanitären Anlagen der Umkleiden an der Berliner Allee energetisch zu sanieren. „Der Hauptteil der Mittel des Konjunkturpaketes ist in die energetische Sanierung der Schulen geflossen.

Dort war der Bedarf groß – darin waren sich Politik und Verwaltung einig“, erklärt der Bürgermeister. Zudem musste die Stadt in den Bau von zwei Mensen (Real- und Hauptschule) investieren. „Und wir haben die Kindertagesstätten für die U 3-Betreuung umbauen müssen“, stellt Rübo die Prioritäten der vergangenen Jahre klar.

Wie zuletzt an der Berliner Allee und an der Anlage in Tönisberg werde die Stadt auch künftig in den Sport investieren. Rübo: „Das, was wir in Kempen haben, werden wir erhalten und sanieren.“

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