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Dieses Schallmessgerät soll bei den Ermittlungen helfen.

Dieses Schallmessgerät soll bei den Ermittlungen helfen.

Polizei

Dieses Schallmessgerät soll bei den Ermittlungen helfen.

Grefrath. Ein Kloster rückt in den Mittelpunkt der Ermittlungen nach dem seit mehr als fünf Wochen vermissten Mirco (11). Zeugen hatten in der Nähe der Abtei Mariendonk bei Grefrath am Abend von Mircos Verschwinden am 3. September gegen 22 Uhr einen Kinderschrei gehört. Ein Schallgutachter bestätigte jetzt: Der Schrei muss aus der Nähe des Klosters gekommen sein.

Die Wissenschaftler simulierten in den Maisfeldern den Schrei eines Kindes. Die vier Zeugen, die den Schrei am Tatabend gehört haben wollen, wurden bei den Tests dazu gebeten. "Ihre Angaben stimmten überein", sagte Polizeisprecher Willy Theveßen gegenüber unserer Zeitung. Das erhöhe auch ihre Glaubwürdigkeit.

Allerdings ist der jetzt von den Schallgutachtern ermittelte Bereich bereits von Hundertschaften der Polizei abgesucht worden - erfolglos. Nun wolle man das Gebiet noch einmal gezielter unter die Lupe nehmen.

Zurückhaltend äußerte sich die Polizei zu der Frage, ob die Klosterbewohner vom Schrei etwas hätten mitbekommen müssen: "Dazu sage ich nichts", erklärte Theveßen.

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