Trotz 3000 Hinweisen fehlt die heiße Spur.

Der ausgebrannte Kombi hat wohl nichts mit dem Fall Mirco zu tun.
Der ausgebrannte Kombi hat wohl nichts mit dem Fall Mirco zu tun.

Der ausgebrannte Kombi hat wohl nichts mit dem Fall Mirco zu tun.

Der ausgebrannte Kombi hat wohl nichts mit dem Fall Mirco zu tun.

Niederrhein. Und wieder ist eine mögliche Spur ins Leere gelaufen. Als gestern Morgen ein dunkel-weinroter Kombi im Elmpter Wald, etwa 30 Kilometer von Grefrath entfernt, ausbrannte, dachten die Feuerwehrleute an einen Zusammenhang mit der Entführung des elfjährigen Mirco. Denn das Fahrzeug stand auf einem einsamen Waldweg, die Kennzeichen waren abgeschraubt, die Fenster heruntergekurbelt.

Die Spurensicherer der Sonderkommission Mirco stellten das Fahrzeug sicher und untersuchten es. Am Nachmittag stellte sich heraus, dass der Wagen bereits am 25. Juli in Köln gestohlen worden war. "Zu dem Fall Mirco gibt es ganz sicher keinen Zusammenhang", sagte Polizeisprecher Willy Theveßen.

Vorerst keine weitere große Suchaktion

Mit 55 Beamten sei die Sonderkommission dabei, in kriminalistischer Kleinarbeit die inzwischen 3000 Hinweise aus der Bevölkerung auszuwerten. "Möglicherweise ist der richtige Hinweis bereits darunter, wir haben ihn vielleicht nur noch nicht richtig zuordnen können", sagt Theveßen.

Eine größere Suchaktion werde es erst wieder geben, wenn ein Gutachter das Gebiet um das Kloster Mariendonk genauer eingrenzen könne, in dem eine Zeugin am möglichen Tatabend 3. September gegen 22 Uhr einen Schrei gehört haben will. Ein entsprechender Wissenschaftler wurde bisher aber noch nicht gefunden. ahl/rb

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