Die Teilnehmer eines Workshops bei Möbel Busch erfuhren, wie ein weihnachtlicher Kranz entsteht.

Die Teilnehmer eines Workshops bei Möbel Busch erfuhren, wie ein weihnachtlicher Kranz entsteht.
Schritt IV: Einen Aluminiumdraht zur Dekoration um einen runden Stab wickeln, dann abziehen.

Schritt IV: Einen Aluminiumdraht zur Dekoration um einen runden Stab wickeln, dann abziehen.

Schritt III: Die Enden kurz in einer Kerzenflamme anwärmen, um den Draht in die Kerze drücken zu können.

Schritt I: Den Strohkranz mit einem breiten Filzband umwickeln, danach das Tannengrün daran festmachen.

Schritt II: Das Grün in rund zehn Zentimeter lange Stücke schneiden. Mit Wickeldraht fest anziehen.

In nur vier Schritten hat Silvia Joosten vom Busch-Team einen Adventskranz gefertigt.

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Schritt IV: Einen Aluminiumdraht zur Dekoration um einen runden Stab wickeln, dann abziehen.

Lobberich. Ein selbst gemachter Adventskranz ist etwas ganz besonderes. Das hat sich auch das Team vom Möbelhaus Busch in Lobberich gedacht und bietet seit nunmehr drei Jahren einen Workshop dazu an. „Er wird mehr als nur gut angenommen und es gibt immer eine Warteliste“, berichtet Katrin Busch. 16 Frauen trafen sich jüngst im Möbelhaus, um mit einem achtköpfigen Betreuerteam ihren persönlichen Adventskranz zu gestalten.

16 Frauen trafen sich im Möbelhaus, um ihren Kranz zu gestalten

Der erste Arbeitsschritt besteht im Umwickeln des Strohkranzes mit einem breiten Filzband, damit hinterher nirgendwo mehr ein Stückchen Stroh zu sehen ist. Das Ende des Filzbandes findet Halt durch eine Klammer, die fest in den Römer, wie der Strohkranz heißt, gedrückt wird. Das Grün sollte dann auf zehn Zentimeter lange Stücke geschnitten werden. Diese Stücke werden überlappend um den Römer gelegt und fest mit grünem Wickeldraht angezogen, der zuvor mit einer Schlaufe am Römer Halt findet. „Schön dicht legen, festhalten und den Draht wirklich gut festziehen“, sagt Silvia Joosten vom Busch-Team. Von unten benötigt der Römer kein Tannengrün.

Damit die Kerzen einen sicheren Halt haben, schneidet Joosten für jede Kerze drei fünf Zentimeter lange Stücke von einem stabilen Draht ab. Der Schnitt wird schräg angesetzt, damit der später leichter in den Römer gedrückt werden kann. Für einen guten Halt in der Kerze, gibt es einen einfachen Trick: Joosten wärmt die Enden kurz mit einer Kerzenflamme an und sticht sie danach in den Kerzenboden.

Für schöne Schleifen eignet sich Filzband. Einfach einen 20 Zentimeter breiten Streifen abschneiden, in der Mitte zusammenraffen, mit Draht umwickeln, und fertig ist eine perfekte Schleife. Auch für die schmückenden Drahtspiralen gibt es einen Trick: Joosten umwickelt den Aluminiumdraht in der jeweiligen Wunschfarbe um einen runden Stab. Das kann zum Beispiel ein Holzlöffel sein. Vom Stab abziehen, etwas auseinanderziehen, und schon gibt es einen Hingucker für den Kranz. Größere Dinge wie Wurzeln oder Zimtstangen umwickelt Joosten mit Draht, dessen Enden sie für den festen Halt in den Römer drückt. Für Dekoration wie Sternanis, Tannenzapfen, Holzsternchen und dergleichen greift sie auf die Heißklebepistole zurück. „Immer auf die Finger aufpassen. Die Pistole ist so heiß, dass es sonst Brandblasen gibt“, so Joosten.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einen Tipp hat Silvia Joosten noch: Drähte, mit denen die größeren Gegenstände auf dem Römer befestigt worden sind, können unter einer schönen Dekoration verschwinden. Ein Ensemble aus Tannenzapfen und Holzherzen verdeckt das Drahtstückchen. Das gleiche gilt für eine Spirale, die, um eine Schleife gedreht und mit Sternanis verziert, den selben Zweck erfüllt und darüber hinaus noch wunderschön aussieht.

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