Kreis Viersen. Für den Bau des neuen Kreisarchivs am Ransberg in Dülken laufen die Vorbereitungen. Wie Kreisdirektor Ingo Schabrich in der jüngsten Sitzung des Kreiskulturausschusses berichtete, steht einer Grundstücksübertragung nun nichts mehr im Wege. Allerdings soll der Kaufvertrag erst dann geschlossen werden, wenn klar ist, wie viel Platz der Neubau tatsächlich benötigt.

Das Grundgerüst steht: „Bis zum Putzmittelraum“ habe man ermittelt, welche Quadratmeterzahl für welchen Raum notwendig sei. Auch wisse man inzwischen, wie viele Regalmeter für die Archivalien benötigt werden. Der Baubegleitkommission soll die Planung für Bau und Ausstattung demnächst vorgestellt werden. Wer der Kommission angehören wird, ist noch nicht klar. Sechs Vertreter des Kreises und sechs Vertreter der Stadt Viersen sollen das Gremium bilden. Spätestens bis zur Kreistagssitzung am 23. März sollen die Fraktionen Vorschläge machen, wen sie in die Kommission entsenden wollen.

Im Viersener Stadtarchiv hat sich schon einiges geändert: Organisatorisch wurde das Stadtarchiv zu Jahresbeginn ins Kreisarchiv integriert. Davon werde der Nutzer aber kaum etwas merken, erklärte Ingo Schabrich in der Sitzung, es gebe nur ein neues Schild an der Tür. Auf die Frage Wolfgang Lochners (FDP), wie es denn nun um die Eingliederung des Willicher Archivs ins neue Kreisarchiv bestellt sei, antwortete Schabrich, das werde man sehen. Er machte aber auch deutlich: „Wenn die Baubegleitkommission ihre erste Runde gedreht hat, schließen sich so langsam die Türen.“

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