Anfang November schließt der Tierpark in Brüggen für Besucher. Die 250 Bewohner bleiben aber vor Ort.

Zoo
Erdmännchen mögen’s warm, gerne auch unter einer Lampe (l.), Alpakas hingegen gehen auch im Winter raus (u.r.). Die Viper (oben) lebt ohnehin drinnen.

Erdmännchen mögen’s warm, gerne auch unter einer Lampe (l.), Alpakas hingegen gehen auch im Winter raus (u.r.). Die Viper (oben) lebt ohnehin drinnen.

Erdmännchen mögen’s warm, gerne auch unter einer Lampe (l.), Alpakas hingegen gehen auch im Winter raus (u.r.). Die Viper (oben) lebt ohnehin drinnen.

Erdmännchen mögen’s warm, gerne auch unter einer Lampe (l.), Alpakas hingegen gehen auch im Winter raus (u.r.). Die Viper (oben) lebt ohnehin drinnen.

Erdmännchen mögen’s warm, gerne auch unter einer Lampe (l.), Alpakas hingegen gehen auch im Winter raus (u.r.). Die Viper (oben) lebt ohnehin drinnen.

Busch (2)/WZ-Archiv (2), Bild 1 von 4

Erdmännchen mögen’s warm, gerne auch unter einer Lampe (l.), Alpakas hingegen gehen auch im Winter raus (u.r.). Die Viper (oben) lebt ohnehin drinnen.

Brüggen. Zwei kleine weiße Zwergziegen-Junge stehen am Zaun und stecken die Mäuler durch die Balken. Sie sind neugierig und lassen sich streicheln. Stunden könnten sich Besucher mit ihnen beschäftigen, doch sie sind nur zwei der fast 250 Tiere im Natur- und Tierpark Brüggen.

Noch bis zum 26. Oktober können Besucher die Tiere täglich bestaunen und zum Teil streicheln und füttern. Danach geht es in die Winterpause. Doch was geschieht dann mit den Bewohnern des Tierparks? Alpakas, Zebras, Hirschantilopen oder der Kragenbär Antonella haben dort ihr Zuhause. Tierpark-Inhaber Stephan Kerren erklärt: „Die meisten Tiere, die hier leben, kommen gut mit niedrigeren Temperaturen klar.“

Äffchen gehen in den Stall, Alpakas lassen sich einschneien

Die Zebras beispielsweise, die sonst eher in höher temperierten Gefilden zu finden sind, wurden in Brüggen geboren, sind an das Klima gewöhnt. „Erst ab Temperaturen im zweistelligen Minusbereich wollen sie nicht mehr draußen sein“, erklärt Kerren. Genauso die Hirschantilopen. Sie haben außerdem zwei Ställe, in denen sie Unterschlupf finden. Bärin Antonella hingegen verfällt bald in eine Winterruhe und fährt den Stoffwechsel herunter. „Wir lassen sie dann in Ruhe“, sagt Kerren.

Die Totenkopfäffchen hingegen haben es lieber warm bei kuscheligen 20 Grad. Durch eine Katzenklappe in ihrem Gehege gelangen sie in das Innere ihres Stalls und verbringen im Winter dort die meiste Zeit. „Sie kommen nur dann heraus, um Insekten zu fressen und ein bisschen frische Luft zu schnappen, sonst sieht man sie selten draußen.“

Auch die Amazonenpapageien kommen ins Winterquartier und wohnen dann mit den Affen zusammen. „Die mögen keinen Frost“, sagt Kerren. Tauben, Fasane, Hühner und dem Hahn machen Kälte nichts aus. Und Alpakas lassen sich laut Aussage des Tierpark-Inhabers sogar gerne mal einschneien. „Die liegen dann hier und schütteln sich nur ab und zu den Schnee vom Kopf.“

Der Park ist noch bis zum 26. Oktober sowie am 1. und 2. November geöffnet.

Erwachsene zahlen 8,90 Euro, Kinder (3 bis 14 Jahre) 6,90 Euro.

Der Tierpark befindet sich an der Brachter Straße 98 in Brüggen. Weitere Infos:
www.natur-und-tierpark-brueggen.de

Leguane sind wärmeliebend und ziehen daher in ein winterfestes Quartier. Dass es auch Erdmännchen warm mögen, demonstrieren sie ganz deutlich, indem sie sich aufrecht unter die wärmende Lampe stellen und in alle Richtungen spähen.

Zehn Mitarbeiter kümmern sich im Winter um die Tiere

Auch wenn der Tierpark viele Tiere beherbergt, denen die kalte Jahreszeit nichts ausmacht, wünscht sich Kerren für seine Schützlinge einen Winter wie im vergangenen Jahr. „Mildere Temperaturen sind ideal für die Tiere“, sagt er. Zumal es auch für jedes Tier enormen Stress bedeute, in ein anderes Gehege transportiert zu werden. „Den versuchen wir natürlich zu minimieren.“ Zehn Mitarbeiter kümmern sich in der Winterzeit um die rund 50 verschiedenen Tierarten.

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