Beim Treffen von CDU-Niederrhein mit SPD-Wirtschaftsminister Duin wird die umstrittene Methode einmütig abgelehnt.

Bohrmeister Robert Kerst auf einer Baustelle für Probebohrungen zur Erdgasförderung in Lünne. Die sogenannte „Fracking-Methode“ ist umstritten.
Bohrmeister Robert Kerst auf einer Baustelle für Probebohrungen zur Erdgasförderung in Lünne. Die sogenannte „Fracking-Methode“ ist umstritten.

Bohrmeister Robert Kerst auf einer Baustelle für Probebohrungen zur Erdgasförderung in Lünne. Die sogenannte „Fracking-Methode“ ist umstritten.

dpa

Bohrmeister Robert Kerst auf einer Baustelle für Probebohrungen zur Erdgasförderung in Lünne. Die sogenannte „Fracking-Methode“ ist umstritten.

Niederrhein. Tiefbohrungen nach Öl und Gas nach dem sogenannten Fracking-Verfahren soll es auch weiterhin am Niederrhein nicht geben. Das erklärte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) vor der CDU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz Niederrhein. „Die damit verbundenen Risiken sind nach wie vor nicht geklärt, und solange das so ist, werden solche Vorhaben in unserem Land abgelehnt“, erklärte Duin und stieß damit auf Zustimmung bei den Vertretern der Union.

Bei dem Fracking-Verfahren wird in großer Tiefe Flüssigkeit ins Gestein gepresst, mit dem unter Einsatz giftiger Chemikalien Risse erzeugt werden. Gegner dieser Technik befürchten vor allem eine Gefährung des Grundwassers.

Region soll künftig mehr Geld aus dem Strukturfonds der EU erhalten

Bei dem Treffen mit den Fraktionschefs der CDU aus Krefeld und Mönchengladbach sowie den Kreisen Viersen, Neuss, Kleve und Wesel ging es auch um den Strukturfonds 2014 bis 2020, der aus Mitteln der EU gespeist wird.

Minister Duin erklärte, dass der NRW-Anteil am bundesweiten Gesamtkuchen auf 29 Prozent steige. Damit erhalte wohl auch die Region Niederrhein mehr Zuschüsse. Es werde geprüft, ob damit auch der Ausbau der Häfen gefördert werden könne.

Unterstützen will das Wirtschaftsministerium die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Niederkrüchten beim Umbau der ehemaligen Kasernengelände. Nach dem Abzug der Streitkräfte beispielsweise aus dem Hauptquartier Rheindahlen in Mönchengladbach müsse es schnell Lösungen für eine zivile Nutzung geben, sagte Duin.

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