Färber- und die Obere Färberstraße sind vereint. Die Innenstadt ist wieder direkt zu erreichen.

Lobberich. Nun wächst zusammen, was zusammengehört: Die Färber- und die Obere Färberstraße in Lobberich sind jetzt auch offiziell wieder vereinigt. Mit der Entwicklung des ehemaligen Industriegeländes Niedieck zum Niedieck-Wohnpark ist die Trennung beendet. Das Textilunternehmen hatte die Straße seinerzeit unterbrochen, um erweitern zu können. Erst so kam die „Obere“ Färberstraße zustande.

Merlijn Güppertz, bei Entwickler Laarakkers verantwortlich für das Projekt „Niedieck-Park“, freute sich, dass das alte Hemmnis jetzt auch offizell beendet ist. Die Innenstadt kann direkt erreicht werden, aber nur zu Fuß oder mit dem Rad. „In einem Wort, der Niedieck-Park ist eine Traumlage“, stellte er fest.

Ehemaligen Mitarbeitern hat Abriss der Fabrik wehgetan

Den Abriss der Fabrik hätten viele ehemalige Mitarbeiter und Familienangehörige dies mit viel Leid ansehen müssen. „Dass dies ein großes Projekt gewesen ist, hat uns die Zusammenarbeit mit der Stadt gezeigt“, sagte er.

Anstelle der Produktionshallen verläuft heute die „Karl-Reulen-Straße“. Die letzten Arbeiten zur Erschließung des Wohn- und Geschäftsgebiets wurden erst am Donnerstag abgeschlossen, „Heute ist ein neuer Teil von Lobberich entstanden“, unterstrich der Bürgermeister.

Gepflanzt sind bereits große Sträucher und eine Hecke. Heinz Tüffers vom Nabu wird kommende Woche eine Blumenwiese einsäen. Die Firma Laarakkers lud eigens zu „echten holländischen Frietjes“ ein. Die Erschließungsanlagen gehen später in den Besitz der Stadt über, die für Pflege und Unterhaltung zuständig sein wird. Etwa 350 Wohneinheiten für rund 850 Menschen werden im Niedieck-Park entstehen.

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