Auf den Dächern der Städtischen Betriebe wurden zwei Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen.

Energie
Schauten sich die neuen Anlagen auf den Dächern der Städtischen Betriebe an: Günter Thönnessen, Frank Kindervatter, Fred Heyer und Wolfgang Halberkann.

Schauten sich die neuen Anlagen auf den Dächern der Städtischen Betriebe an: Günter Thönnessen, Frank Kindervatter, Fred Heyer und Wolfgang Halberkann.

Schauten sich die neuen Anlagen auf den Dächern der Städtischen Betriebe an: Günter Thönnessen, Frank Kindervatter, Fred Heyer und Wolfgang Halberkann.

Viersen. „Jetzt muss nur noch die Sonne scheinen“, freute sich Bürgermeister Günter Thönnessen. Auf den Dächern der Städtischen Betriebe an der Eichenstraße wurden zwei Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen, die jährlich rund 55 600 Kilowattstunden Strom erzeugen. Durch die Solaranlagen werden 18 Haushalte versorgt und 40 Tonnen des Schadstoffs CO2 vermieden.

Vielleicht ist auch die Sporthalle am Ransberg geeignet

Der Bürgermeister freut sich doppelt. Durch die Kooperation der Niederrheinwerke mit dem Bürgerunternehmen ReEnergie Niederrhein seien zwei weitere Anlagen im Stadtgebiet geschaffen worden. Während die Flachdächer städtischer Gebäude dafür nicht in Frage kämen, hätten sich die geneigten Dächer des Bauhofs in südlicher Richtung für Photovoltaik angeboten. Außerdem seien die Niederrheinwerke in der seit 1. Januar bestehenden Holding mit der NVV Mönchengladbach verpflichtet, sich um die Umwelt und regenerative Energien zu bemühen.

Die Stadt hat die Dächer an der Eichenstraße an ReEnergie Niederrhein vermietet. Die Investition: 170 000 Euro. Nach Angaben von Fred Heyer, Vorstand des Bürgerunternehmens, haben die Anlagen eine Lebensdauer von 30 Jahren. ReEnergie Niederrhein hat schon eine Reihe von Photovoltaik-Anlagen errichtet.

Laut Frank Kindervatter, Geschäftsführer der Niederrheinwerke, wird derzeit untersucht, ob die Sporthalle am Ransberg in Dülken eine Solaranlage erhält. Sie würde jährlich 75 000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Thönnessen wünscht weitere Anlagen: „Wir wollen alles tun, um Energien zu nutzen, die zukünftige Generationen nicht belasten.“ Dazu passt der Plan der Niederrheinwerke, bis zum Sommer im Entwicklungsgebiet am Nordkanal ein Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien zu schaffen. Es soll Bürger über Energieversorgung beraten und als Kunden gewinnen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer