Das Wendemanöver des Lkw-Fahrers ist gründlich misslungen.
Das Wendemanöver des Lkw-Fahrers ist gründlich misslungen.

Das Wendemanöver des Lkw-Fahrers ist gründlich misslungen.

Heike Ahlen

Das Wendemanöver des Lkw-Fahrers ist gründlich misslungen.

Elmpt. Für etwa eineinviertel Stunden ging am Donnerstagabend nichts mehr am alten Grenzübergang zwischen Elmpt und Roermond. Der Weg parallel zur Autobahn wird für den kleinen Grenzverkehr und auch als Schleichweg genutzt. Ein 35-jähriger Ungar, der einen Autotransporter aus dem oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm steuerte, verschätzte sich bei einem Wendemanöver dort. Er wollte ins belgische Tongeren, war aber unterwegs in Richtung Elmpt.

Weil die Straße unmittelbar an der Grenze durch Parktaschen sehr breit wird, glaubte er, das Gefährt mit sieben Opel Zafira drauf dort drehen zu können. Dabei landete seine Zugmaschine mit drei Rädern im Grünstreifen und fuhr sich fest. Niederländische und deutsche Polizisten sicherten gemeinsam die Unfallstelle ab, der Grenzübergang war gesperrt.

Mit Hilfe einer starken Seilwinde konnte ein Abschleppunternehmen den Auto-Truck wieder auf die Straße ziehen. Er blieb unbeschädigt, der Ungar konnte seine Fahrt mit Verspätung fortsetzen – und bekam noch nicht mal ein „Knöllchen“. Es gibt keinen Straftatbestand, bei dem ein Schätzfehler belangt werden könnte. ahl

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