Natur: Im heimischen Garten oder auf dem nahen Feld sind fotogene Geschöpfe zu entdecken. Die WZ sucht Schnappschüsse von Reh, Marder und Co.

Kletternde Eichhörnchen, flinke Rehe oder neugierige Steinmarder – in der freien Wildbahn ist ganz schön was los.
Kletternde Eichhörnchen, flinke Rehe oder neugierige Steinmarder – in der freien Wildbahn ist ganz schön was los.

Kletternde Eichhörnchen, flinke Rehe oder neugierige Steinmarder – in der freien Wildbahn ist ganz schön was los.

WZ-Archiv

Kletternde Eichhörnchen, flinke Rehe oder neugierige Steinmarder – in der freien Wildbahn ist ganz schön was los.

Niederrhein. Plötzlich ist es da, steht mitten auf dem Weg. Es starrt den Menschen einige Augenblicke lang an und verschwindet wieder im sicheren Gebüsch. So kann sie ablaufen, die Begegnung mit einem Reh. Glücklich ist, wer dann eine Kamera dabei hat und auch noch so viel Zeit, den Auslöser zu betätigen.

„Die Vogelfutter-Stellen sind derzeit besonders attraktiv.“

Stefani Pleines, Biologin

Und zu sehen gibt am Niederrhein noch viele weitere interessante Geschöpfe in freier Wildbahn – die direkt vor der Haustür liegen kann. Die WZ ruft ihre Leser auf, ihre schönsten tierischen Schnappschüsse – aus dem Garten oder von Spaziergängen – an die Niederrhein-Redaktion zu schicken (siehe Info-Kasten).

Iltis, Steinmarder oder Fuchs vor der Linse

„Wer naturnah wohnt, also etwa nah am Wald, kann vor der Tür neben Rehen auch Kaninchen oder Hasen zu Gesicht bekommen“, sagt Stefani Pleines von der Biologischen Station Krickenbecker Seen in Nettetal. Ihr Spezialgebiet ist die Ornithologie, deshalb rät sie auch, besonders auf gefiederte „Stars“ zu achten.

„Die Vogelfutter-Stellen sind derzeit besonders attraktiv“, so die Biologin. An ihnen tummeln sich unter anderem Rotkehlchen und Grünfink, aber auch Wintergäste wie Bergfink und Eichelhäher aus dem Norden. Auf und an niederrheinischen Äckern geben Wildgänse sowie Raben- und Greifvögel gute Fotomotive ab.

Und in den Städten gibt es nicht nur die allseits bekannten Straßentauben, sondern auch Ringel-, Türken- und Hohltauben, wie Stefani Pleines betont.

Die Niederrhein-Redaktion der WZ sucht Fotos, die Leser von Wildtieren gemacht haben – möglichst vor der Haustür und im eigenen Garten, aber auch bei Spaziergängen in die nahe Umgebung. Dazu zählen etwa Schnappschüsse von Rehen, Wildschweinen oder Greifvögeln. Wichtig bei diesen wildlebenden Motiven ist, als Fotograf immer auf die eigene Sicherheit zu achten. Auch sollten die Tiere durch das Ablichten möglichst nicht gestört werden.

Hobby-Fotografen können ihre Bilder per Mail schicken an:

redaktion.niederrhein@ westdeutsche-zeitung.de

Auch Eichhörnchen gehören zu den Wildtieren, die von Städtern vergleichsweise häufig gesichtet werden. Schon etwas Glück braucht man dagegen, um einen Iltis, einen Steinmarder oder einen Fuchs vor die Linse zu bekommen. Zumal die Tiere meist nachts unterwegs sind.

In den vergangenen Jahren ist in der Region, auch in Krefeld und Mönchengladbach, zudem ein kleiner Nordamerikaner mit dunkler Räubermaske aufgetaucht: der Waschbär.

Leserkommentare (2)


() Registrierte Nutzer