Anfang Juli heißt es für Schüler wieder „Check in Berufswelt“. Erstmals ist auch Gladbach dabei.

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Beispiel Arbeiten mit dem Schweißgerät: Jugendliche sollten ihre Stärken und Neigungen herausfinden, so die Verantwortlichen der Aktion „Check in Berufswelt“.

Beispiel Arbeiten mit dem Schweißgerät: Jugendliche sollten ihre Stärken und Neigungen herausfinden, so die Verantwortlichen der Aktion „Check in Berufswelt“.

Archiv/Knappe

Beispiel Arbeiten mit dem Schweißgerät: Jugendliche sollten ihre Stärken und Neigungen herausfinden, so die Verantwortlichen der Aktion „Check in Berufswelt“.

Niederrhein. Frühzeitig einen Kontakt zwischen Unternehmen und Auszubildenden herstellen – das ist kurzgefasst das Ziel der „Check in Berufswelt“. Die Aktion findet vom 8. bis 11. Juli zum ersten Mal auch in Mönchengladbach statt. Wie bisher beteiligen sich Krefeld, der Kreis Viersen und der Rhein-Kreis-Neuss.

Eingeladen sind Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 12, die sich in den Betrieben ihrer Wahl umsehen und mit den Ausbildern und Auszubildenden ins Gespräch kommen können. Die Initiatoren machen schon jetzt auf die Aktion aufmerksam, damit Unternehmen ausreichend Zeit haben, sich anzumelden. Das ist ab sofort über eine Internetseite möglich (siehe Kasten).

4500 Jugendliche und 210 Firmen waren 2012 dabei gewesen

Für Ingo Zielonkowsky ist das Angebot von „Check in“ einmalig in NRW. „Wir wollen Jugendlichen Lust auf den Beruf machen. Sie müssen es aber auch wollen“, sagt er. Im vergangenen Jahr haben sich 4500 Jugendliche und 215 Unternehmen beteiligt. In diesem Sommer werden es wohl mehr sein – auch, weil sich mit Mönchengladbach eine weitere Kommune beteiligt.

Insgesamt sind jetzt zirka 200 Schulen (2012: 145) beteiligt, an denen fast 50 000 Schüler unterrichtet werden. Mehr als 100 Unternehmen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Neu ist der Termin im Sommer, der auf Wunsch der Mehrheit der Beteiligten von September vorgezogen wurde.

„Durch das Datum zwei Wochen vor den Sommerferien wird eine Last-Minute-Vermittlung möglich. Hinzu kommt, dass in vielen Unternehmen Ende August Bewerbungsschluss für die Ausbildungsplätze des nächsten Jahres ist“, sagt Thomas Feldges vom Organisationsbüro. Nach zweijähriger Pause wegen einer eigenen Aktion beteiligt sich wieder die Kreishandwerkerschaft. Dadurch können weitere Berufe und weitere Unternehmen in die Maßnahme integriert werden.

Jede der beteiligten Kommunen hat ihren eigenen Aktionstag: 8. Juli, Kreis Viersen; 9. Juli, Mönchengladbach; 10. Juli, Krefeld und 11. Juli, Rhein-Kreis Neuss.

Insgesamt werden am Niederrhein rund 200 Ausbildungsberufe angeboten. Für die Schüler ist wichtig, dass sie sich auf die „Check in Berufswelt“ vorbereiten. „Sie sollten ihre eigenen Stärken und Neigungen herausfinden und diese dann vorab mit der Berufsberatung besprechen“, sagt Zielonkowsky. Parallel dazu sollte die Berufsorientierung in der Schule und von den Eltern begleitet werden. Mit diesen Maßnahmen soll auch die Abbrecherquote verringert werden, die bundesweit bei 30 Prozent liegt.

Besuch von Betrieben ist ohne Anmeldung möglich

Etwa vier Wochen vor dem Termin wird an allen Schulen kostenlos ein Magazin mit allen wichtigen Informationen verteilt. Außerdem ein Stadtplan, auf dem alle teilnehmenden Firmen eingezeichnet sind. Damit können die Schüler die Fahrten zu den von ihnen ausgewählten Betrieben planen.

Auf der Aktions-Homepage können sich die Jugendlichen die für sie passenden Unternehmen heraussuchen und diese am Check-in-Tag ohne vorherige Anmeldung besuchen.

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