Im Logbuch des vergangenen Jahres finden sich auch Kuriositäten.

Leuth. Über Unterbeschäftigung konnten sich die Mitglieder des Löschzuges Leuth im vergangenen Jahr nicht beklagen. Dies stellte Geschäftsführer Hartwig Janßen dar, der erstmals den Geschäftsbericht vortrug. In 42 Einsätzen, elf mehr als im Vorjahr, mit 1592 Stunden und 4108 Dienst-, Ausbildungs- und Lehrgangsstunden spiegelt sich das Spektrum des ehrenamtlichen Schaffens wider.

Kurioses hatte er Janßen auch festgehalten. So rief an einem Sonntagmorgen der „frühe Vogel“ nicht nur den Löschzug Leuth, sondern auch den aus Kaldenkirchen auf den Plan. Aufmerksame Nachbarn hielten das Pfeifen eines Papageis für das Piepen eines Rauchmelders. Dem Einsatzbericht war zu entnehmen: Kein Einsatz für die Feuerwehr.

Der dreitägige Ausflug in die Hansestadt Hamburg war der kameradschaftliche Höhepunkt, an den sich alle gerne erinnerten. Kassierer Dirk Moll gab einen kurzen und bündigen Bericht zur aktuellen Kassenlage. Der Neue ist auch der Alte: Jörg Albers stellte sich als Beisitzer erneut zur Wahl. Aufgrund seiner guten Arbeit, erhielt er das einstimmige Votum der Kameraden, sein Amt weiterzuführen. Das längst angelaufene Jahr wird dem Löschzug wieder vielfältige Aktionen bringen. Und das betrifft nicht nur Einsätze, Schulungen und andere Dienste. So haben die Wehrleute ihren Tag der offenen Tür am Buscher Weg für den 15. und 16. August geplant. Dazu bereiten sie ein abwechslungsreiches Programm mit Hubschrauberrundflügen, einer Holzwerkstatt und dem Teddy-Krankenhaus vor. „Hier ist sicher für jeden etwas dabei“, sagt Löschzugführer Jochen Meiners.

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