Literaturkurs des Werner-Jaeger- Gymnasiums führt Märchen der Gebrüder Grimm auf.

Theater
Das tapfere Schneiderlein hat Riesen und Furien besiegt. Nun darf er um die Hand der Königstochter anhalten. Obwohl die Prinzessin um die Hochstapelei des Handwerkers weiß, verliebt sie sich in ihn.

Das tapfere Schneiderlein hat Riesen und Furien besiegt. Nun darf er um die Hand der Königstochter anhalten. Obwohl die Prinzessin um die Hochstapelei des Handwerkers weiß, verliebt sie sich in ihn.

Kurt Lübke

Das tapfere Schneiderlein hat Riesen und Furien besiegt. Nun darf er um die Hand der Königstochter anhalten. Obwohl die Prinzessin um die Hochstapelei des Handwerkers weiß, verliebt sie sich in ihn.

Lobberich. „Sieben auf einen Streich“ besiegt das tapfere Schneiderlein. Dass es sich dabei aber nur um Fliegen handelt, verschweigt es. Der Literaturkurs des Werner-Jaeger-Gymnasiums führte mit 14 Darstellern das Grimm-Märchen auf. Das Publikum war von der Umsetzung unter der Regie von Gabriele Kahmann und Justus Zedelius begeistert. Die Produktion der Zwölftklässler bestach durch aufwendige Kostüme, sicheres Auftreten und sinnlichen Tanz.

Höhepunkte waren die Tänze der Furien und des Einhorns

Ein Schneider (Jan Graw) wird beim Essen von Fliegen gestört. Mit einem Schlag erschlägt er alle sieben. Er näht sich eine große „7“ auf seinen Gürtel, zieht als vermeintlicher Held in die Welt hinaus und wird zum Hochstapler. Er kommt an den Hof des Königspaars (sehr gut verkörpert von Maximilian Mevissen und Sarah Sabhani-Rad).

In dessen Auftrag soll er das Land zuerst von zwei Riesen, und anschließend von drei Furien befreien. Als Dank winkt die Hand der Prinzessin (Desiree Kolodziej). Listig besiegt der Schneider die Fabelwesen. Zurück am Hof wird ihm jedoch eine weitere Aufgabe gestellt: Er soll das Einhorn fangen und als Mitgift der Prinzessin schenken. Schafft er alle Aufgaben und kann er sich gegen die Intrigen am Hof wehren?

Saskia van Heinsberg als Narr führt die Zuschauer sehr überzeugend durch das Märchen. In Reimen sprechend und über die Bühne hüpfend moderiert sie das 60-Minuten-Stück. Weitere Höhepunkte sind die Furien, die zu Pop, Tango und Walzer tanzen, sowie das leuchtende Einhorn im Schwarzlicht. Hier wird man von dem Märchen verzaubert. Alle Tänze waren jedoch leider sehr kurz.

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