Beim Skaterjam zeigten Skater und BMX-Fahrer ihr Können.

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BMX-Fahrer Dominik Freigang zeigt auf der Rampe beim zweiten Nettetaler Skaterjam auf der Anlage „Am Sandfeld“ seine besten Tricks.

BMX-Fahrer Dominik Freigang zeigt auf der Rampe beim zweiten Nettetaler Skaterjam auf der Anlage „Am Sandfeld“ seine besten Tricks.

Kurt Lübke

BMX-Fahrer Dominik Freigang zeigt auf der Rampe beim zweiten Nettetaler Skaterjam auf der Anlage „Am Sandfeld“ seine besten Tricks.

Kaldenkirchen. Sport und Engagement dafür standen am Samstag auf der Skateranlage „Am Sandfeld“ im Mittelpunkt. Zum zweiten Skaterjam kamen nicht nur junge Athleten auf Rollen, sondern auch BMX-Fahrer. Die Szene kennt sich, viele der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind über die Boardkante hinaus befreundet.

„Skateboardfahren ist für mich die perfekte Ablenkung zum Alltag.“

René, Skateboard-Fahrer

René (19) war ein Teilnehmer des „Tricking Contest“. Dabei ging es darum, einen möglichst schwierigen, coolen Trick auf dem Skateboard zu zeigen. „Jeder Teilnehmer hat dafür zwei Minuten Zeit. Wir achten auf die Schwierigkeit des gezeigten Tricks, aber auch auf den Style. Dafür gibt’s je nach Leistung einen bis fünf Punkte“, erklärt Daniel Lorenz. Zusammen mit seinem Bruder Sebastian und René Heyer stellte der Nettetaler die dreiköpfige Jury.

Für die Ausbesserung der Anlage soll Geld gesammelt werden

Contest-Starter René (19) steht seit seinem zwölften Lebensjahr auf dem Skateboard, hörte aber vor einiger Zeit auf, um jetzt extra für den Wettbewerb wieder mal zu trainieren. „Skateboardfahren ist für mich die perfekte Ablenkung zum Alltag, ein lohnender Ausgleich.“ Als Trick will er den „Crooked Backside Smith“ vorführen, bei dem vereinfacht gesagt die Position von der Vorder- auf die Hinterachse verlagert wird. „Vorhin beim Warmfahren hat’s nicht so geklappt“, sagt René vorm Contest, gibt sich aber kampfstark.

Wie auch andere Teilnehmer war er an diesem Tag doppelt engagiert: „Uns geht es um die Ausbesserung dieser Skateranlage“, sagt René stellvertretend. Der zu einer Seite abfallende Untergrund lässt den Regen den Dreck wegspülen, so dass der Belag aufraut und das Verletzungsrisiko erhöht. „Glatter Beton wäre ideal“, meint René. Die Jugendlichen wollen nun selber Geld für die Ausbesserung sammeln. kr

Streetworkerin Marie-Luise Hellekamps, ihr Team und engagierte Jugendliche verkauften Grillwürste und Getränke zum Selbstkostenpreis.

Sieger war René Bade, Adam Krumpier wurde Zweiter. Beide kommen aus Kaldenkirchen. Markus Winkler aus Oedt wurde Dritter.

Insgesamt nahmen 19 Skater am Contest teil. 90 Zuschauer schauten den Sportlern bei ihren Trickings zu.

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