Das Gebäude soll nach den Herbstferien eröffnet werden.

RICHTFEST
Bürgermeister Christian Wagner (vorne) begrüßte zum Richtfest der neuen Mensa Lehrer, Schüler und Vertreter von Rat und Verwaltung.

Bürgermeister Christian Wagner (vorne) begrüßte zum Richtfest der neuen Mensa Lehrer, Schüler und Vertreter von Rat und Verwaltung.

Kurt Lübke

Bürgermeister Christian Wagner (vorne) begrüßte zum Richtfest der neuen Mensa Lehrer, Schüler und Vertreter von Rat und Verwaltung.

Kaldenkirchen. „Es wird die schönste Mensa in Nettetal, schöner als in Lobberich“, sagte Susanne Fritzsche, Technische Beigeordnete, am Dienstag Nachmittag beim Richtfest für die gemeinsame Mensa von Haupt- und Realschule.

„Jetzt sind wir im Zeitplan.“

Susanne Fritzsche, Technische Beigeordnete

Dazu konnte Bürgermeister Christian Wagner neben den beiden Schulleitern Hans-Jürgen Küster (Hauptschule) und Waltraud Eikelberg (Realschule) auch Schüler, Handwerker sowie Vertreter von Rat und Verwaltung begrüßen. Wagner unterstrich: „Hier wird das Zwei-Säulen-Modell der Nettetaler Schulpolitik deutlich: Die Gesamtschule in Breyell als Einheitsschule, dazu das Verbundsystem mit den Sekundarstufen (Klassen 5 bis 10) in Haupt- und Realschule und dem Gymnasium, in denen alle Schüler nach ihrer Veranlagung gefordert und gefördert werden. Hier sind alle Schulabschlüsse möglich.“

Neue Verhandlungen durch steigende Preise

Verzögerungen hatte es gegeben, weil zum angepeilten Baubeginn Ende 2010 die Preise anzogen. Die Folge war eine erneute Planung und Preisverhandlungen. Fritzsche: „Jetzt sind wir im Zeitplan. Die Mensa wird nach den Herbstferien 2011 in Betrieb genommen.“

Architekt Marcus Birker (Lobberich) erläuterte das Konzept. Das frei stehende Gebäude befindet sich auf halbem Weg zwischen Real-und Hauptschule. Die Architektur sei auf eine multifunktionale Nutzung ausgerichtet. Dank einer schalldämpfenden Deckenkonstrukion seien Musikveranstaltungen möglich.

Maurermeister musste den Richtspruch halten

Ein Novum erlebten die Gäste beim Richtspruch: Kein Zimmermann, sondern Maurermeister Helmut Strömer kletterte mit Susanne Fritzsche aufs Baugerüst. Sein Dachdecker- und Zimmermann-Kollege Dirk Schiffer hatte sich geweigert: „Es gibt keinen Dachstuhl aus Holz, sondern ein tragendes Gerüst aus Stahlbeton. Folglich muss der dafür Verantwortliche den Richtspruch halten.“ lg

Eingeschossiger, barrierefreier Bau mit 320 Quadratmetern Nutzfläche zwischen Haupt- und Realschule in Kaldenkirchen. Die Mensa (140 Sitzplätze) ist in drei Bereiche teilbar und soll auch für Hausaufgabenbetreuung und Veranstaltungen genutzt werden.

996 000 Euro, davon 200 000 Euro Landeszuschuss.

Die Fertigstellung ist für den 7. November 2011 geplant.

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