Der Träger will seine Pläne neu überdenken.

Leutherheide. Im Haus Baerlo wird es keine Wohngruppe für traumatisierte acht- bis zwölfjährige Kinder geben. Das hat am Freitag der potenzielle Betreiber, die Maria Hilf GmbH, zu der auch Schloss Dilborn (Brüggen) gehört, mitgeteilt.

Beim Gespräch am Mittwoch in Köln mit Landes- und Kreisjugendamt sei man „zu dem Schluss gekommen, dass Bedenken konzeptioneller und örtlicher Art bestehen, die noch weiterer intensiver Abstimmungen bedurft hätten. Vor diesem Hintergrund erschien es dem Träger sinnvoller, das Projekt grundsätzlich neu zu überdenken und von der bisher angedachten Örtlichkeit abzusehen“, so Bürgermeister Christian Wagner.

„Wir haben grundsätzlich nichts gegen Wohngruppen für traumatisierte Kinder einzuwenden“, betonte Nettetals 1. Beigeordneter Armin Schönfelder am Freitag im Gespräch mit der WZ. Die Stadt helfe auch gerne bei der Suche nach einem Standort. Aber eine Wohngruppe für traumatisierte Acht- bis Zwölfjährige im Haus Baerlo sei nicht sinnvoll. Anzeichen für einen anderen Wohngruppen-Standort in Nettetal gebe es gegenwärtig nicht, so Schönfelder. dh

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