Ein Nachspiel hat ein Vorfall, der sich vergangene Woche im Nettetaler Ortsteil Breyell ereignet hat. Kinder spielten am 18. August auf Bahngleisen und lösten eine kurzzeitige Streckensperrung aus. Es folgte Strafanzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Außerdem prüft die Bahn, ob Kosten entstanden sind.

Bahn Wuppertal
Spielen auf Bahngleisen ist höchstgefährlich. (Symbolbild)

Spielen auf Bahngleisen ist höchstgefährlich. (Symbolbild)

Federico Gambarini

Spielen auf Bahngleisen ist höchstgefährlich. (Symbolbild)

Nettetal-Breyell . Ein Nachspiel hat ein Vorfall, der sich vergangene Woche im Nettetaler Ortsteil Breyell ereignet hat.  Kinder  spielten am 18. August auf Bahngleisen und lösten  eine kurzzeitige Streckensperrung aus. Es folgte  Strafanzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Außerdem prüft die Bahn, ob Kosten entstanden sind.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatten die Kinder gegen 19.30 Uhr laut Zeugen im Bereich des Lötscher Weges in Breyell auf einen herannahenden Zug gewartet. Als sich die Bahnschranke schloss, gingen sie auf die Gleise. Folge: Der Zugführer musste den Zug abbremsen und hupte mehrere Male, so dass die Kinder die Gleise verließen. Polizisten nahmen ihre Personalien auf. Die Bahn sperrte die Strecke für die Dauer des Einsatzes.

Die Polizei weist darauf hin, dass Bahnanlagen keine Spielplätze sind. Züge fahren fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Der Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h betrage bis zu 1000 Meter. Auch beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken oder abgestellte Schienenfahrzeuge entstehe eine lebensgefährliche Nähe zu Oberleitungen. Diese stehen unter einer Spannung von 15000 Volt.  

Weitere Hinweise:  www.bahnpolizei.de  

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