Beim Schollzoch waren auch Gäste aus Mülheim dabei.

Karneval
Am Freitag zogen Schüler und Kindergartenkinder beim Schollzoch durch Hinsbeck.

Am Freitag zogen Schüler und Kindergartenkinder beim Schollzoch durch Hinsbeck.

Am Freitag zogen Schüler und Kindergartenkinder beim Schollzoch durch Hinsbeck.

Kurt Lübke, Bild 1 von 2

Am Freitag zogen Schüler und Kindergartenkinder beim Schollzoch durch Hinsbeck.

Hinsbeck. Mehr als 500 junge Jecken aus Kindergärten, Grund- und Comeniusschule sowie erstmals 50 Gäste aus der Grundschule Zunftmeisterstraße in Mülheim/Ruhr zogen am Freitag in Kostümen und mit Helau durch Hinsbeck. Als „Käpt‘n Grauhaar“ führte Rektor Konrad Wilms den Zug an. Die „dicke Tromm“ dagegen ließ er vom ehemaligen Schüler Sebastian Winkels (Foto) schlagen. Kain van Kaldekerken, ebenfalls ein Ehemaliger, zog das Narrenschiff, auf dem diese stand.

Wilms trug das Schild zum aktuellen Thema: „Neue Besen kehren gut – aber die Alten kennen die Ecken“. Mit einem weiteren erinnerte er an den Rektor-Wechsel der Grundschule: „Kapitäns-Wechsel“. Als Begleiterin mit Hexenhut zog Realschülerin Alina (12) bei der Grundschule mit. Sie hatte schulfrei und wollte „ganz einfach wieder dabei sein“.

Die Kinder legen einen Stopp im Marienheim ein

Von den Comeniusschülern waren mehrere Dutzend in Schlumpf-Kostüme geschlüpft. Andere setzten das Thema „Eiszeit“ bärig um: „Die Arktis kann kommen – wir sind bärenstark gerüstet“. Hausmeister Peter Ix führte als Seeräuber mit dem Schild „Käpt‘n Paukovic und die wilden 17“ die Grundschule an. Die 17 Lehrerinnen waren als Seeräuber-Bräute verkleidet. Sie passten auf, dass kein Hase, Bär, Schneewittchen, Cowboy oder Hexe zurückblieb.

Die Kindergärten hatten um ihre warm kostümierten Bären-, Hasen- und Zauberer-Gruppen ein Seil gespannt, so dass kein Kind ausbrechen konnte.

Die Kinder riefen „Helau“ – und das Publikum, das die Straßen säumte, rief zurück und warf Kamelle. Darüber staunten die 60 Drittklässler aus Mülheim. Sie verbringen ein paar Tage in der Zirkus-Jugendherberge Hinsbeck. Als sie vom Hinsbecker Schollzoch hörten, fragten sie, ob sie mitziehen dürfen.

Gut anderthalb Stunden wälzte sich der närrische Lindwurm vom Schulzentrum „Auf der Schomm“ durch das Dorf bis zum Marienheim. Dort zogen die Narren ins Foyer, wo viele Senioren Kamelle und Gummibärchen-Tütchen warfen. Der Musikverein, der den Zug begleitete, spielte dazu „Hände zum Himmel und lasst uns fröhlich sein“.

Jacqueline (16) war als Zuschauerin mit Freundinnen am Straßenrand. Sie freute sich und meinte mit Blick auf den Autostau Richtung Lobberich: „Heute haben wir ins Hinsbeck ein bisschen Großstadt-Feeling.“

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