Die Politiker stimmen zu. Aber nur, wenn der Verein „Lobberland“ die Kosten trägt.

Lobberich. Die Stadtverwaltung ist gegen die Installation von Gaslaternen bei der Neugestaltung der Fußgängerzone Obere Hochstraße. Die Politiker im Planungs-Ausschuss wollen hingegen ein oder zwei Laternen in der Lobbericher Innenstadt haben.

Die Technische Beigeordnete, Susanne Fritzsche, hatte zuvor auf die zu hohen Kosten für Anschaffung und Betrieb von Gaslaternen hingewiesen. Die Investitionskosten lägen bei bis zu 12 000 Euro für Beschaffung, Anschluss und Installation, der jährliche Unterhalt würde mit 500 Euro zu Buche schlagen. Der Verein „Lobberland“ hatte günstigere Kosten ermittelt und deren Übernahme durch Sponsoren angeregt. Der Verein erinnerte an die historischem Bedeutung des Gaslichtes für die Lobbericher Straßenbeleuchtung.

Guido Gahlings (Grüne) meinte, der Verein „Lobberland“ habe die nötige Kompetenz in Sachen Gaslicht. Sofern dieser Sponsoren finde und der Stadt keine Folgekosten entstünden, sollte man der Installation von ein bis zwei Gaslaternen zwischen von Bocholtz Straße und Stern gestatten. Auch SPD, CDU und FDP stimmten unter dieser Bedingung zu. lg

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