Akrobatischer Tanz und gekonnte Reden lassen im Zelt die Stimmung steigen.

Als US-Astronauten verkleidet, zeigte die Wölese-Tanzgarde zu galaktischen Klängen, was sie alles kann.
Als US-Astronauten verkleidet, zeigte die Wölese-Tanzgarde zu galaktischen Klängen, was sie alles kann.

Als US-Astronauten verkleidet, zeigte die Wölese-Tanzgarde zu galaktischen Klängen, was sie alles kann.

Lübke, Kurt (kul)

Als US-Astronauten verkleidet, zeigte die Wölese-Tanzgarde zu galaktischen Klängen, was sie alles kann.

Breyell. Draußen klirrende Kälte, drinnen Hochstimmung: Die Spielschar der Breyeller Kolpingsfamilie „de Wölese von 1903“ sind jung geblieben. Unter dem Motto „Jetzt haben die Wölese nen Knall – und fliegen mit Helau durchs All“ boten sie an zwei Tagen eine jeweils gut vierstündige närrische Sitzung, die es verdient hätte, im Fernsehen übertragen zu werden. Mit ausschließlich eigenen Kräften gab’s eine große Show mit Tanz, Musik, Büttenreden und Sketchen.

Pünktlich um 20.11 Uhr zog Präsident Paul Lienen mit dem Elferrat zum Wölese-Marsch auf die Bühne. Zehn „US-Astronauten“ der Wölese-Tanzgarde lieferten zu galaktischen Klängen einen akrobatischen Showtanz ab. Auch diesmal debütierten wieder junge Kräfte, die durchaus schon mit den „Alten“ mithalten konnten.

Den Wölese-Schlager 2012 singt das Publikum lautstark mit

„Raumschiff Quellensee, wo ich die Sterne seh’! Nach 20 Bier und 30 Korn singe ich noch mal von vorn!“ Der Refrain des „Wölese-Schlagers 2012“ kam an. Das bunt kostümierte Publikum schunkeltete, lachte und sang mit Marco Rütten und Jürgen Ucher (Text und Arrangement) immer wieder gerne mit. Uli Nisters’ und Michael Molbergs Zwiegespräch hatte „Lobberichs neuem Windkanal“, die Ludbach-Passage zum Thema. „Bist Du auch bei Fazzebuch?“, fragte Uli und stellte klar, warum er das nicht braucht: „Wenn ich in Oberonnert die Straße fege, weiß ich mehr Neuigkeiten als mein Kumpels bei Facebook!“ Und weiter: „Was hast du mit Deiner Frau gemeinsam?“ Die ernüchternde Antwort: „Den Hochzeitstag.“

Narr erklärt, dass Lobbericher nicht mit Besteck umgehen können

Büttenrender Manfred Borsch hatte es als „et Törtsche“ nicht einfach. Seit 1978 steht der (Volks-)Banker in der Wölese-Bütt und begeistert mit seinen Gags das Pulikum. Diesmal berichtete er von Lobberichern, die nicht mit Messer und Gabel umgehen können. „Letzte Woche wollte mir einer das Gegenteil beweisen. Im Vier-Sterne-Restaurant griff er zu Messer und Gabel. Aber bei der Champion-Cremesuppe wurde das schwierig.“

Gefeiert wurde nach dem Finale noch lange. Draußen war es eiskalt – im Aluzelt hatte die Stimmung den Siedepunkt erreicht. lg

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer