50 Schüler und Kindergartenkinder lernen die Naturwissenschaften kennen und haben dabei jede Menge Spaß.

Lambertus-schule
Schulleiter Klaus Willunat (2.v.r.) schaut Nils (3.v.r.) beim Schiffchen-Experiment zu.

Schulleiter Klaus Willunat (2.v.r.) schaut Nils (3.v.r.) beim Schiffchen-Experiment zu.

Kurt Lübke

Schulleiter Klaus Willunat (2.v.r.) schaut Nils (3.v.r.) beim Schiffchen-Experiment zu.

Breyell. Was passiert mit einem Löffel, einem Holzstück oder einem Schlüssel, wenn sie ins Wasser fallen? Schwimmen sie auf der Wasseroberfläche oder sinken sie? Was kann geschehen, wenn man ein Papierschiff auf die Wasseroberfläche legt und einen Finger mit Spülmittel hinter das Schiff in das Wasser taucht?

Diese und andere spannende Fragen stellten sich etwa 40 Schüler der Lambertus-Schule. Anlass war der Experimentier-Tag für alle Klassen, der den Schülern den Einstieg in die Wissenschaft erleichtern soll. Das Thema des Tages: Wasser.

„Es ist einfach toll. Ich finde alle Experimente sehr spannend.“

Lea-Marie, sechs Jahre alt

Unterstützt wurden die Schüler in der ersten und zweiten Klasse von 13 Kindergartenkindern. Auch Cora (5) und Lea-Marie (6), die gemeinsam den Kindergarten in Leutherheide besuchen, waren begeistert: „Es ist einfach toll. Ich finde alle Experimente sehr spannend“, erzählte Lea-Maria und strahlte bei dem Blick auf den Experimentiertisch. Die beiden Mädchen werden nach den Sommerferien auch die Lambertus-Schule besuchen und freuen sich schon jetzt auf den Unterricht.

Die Aufgaben der älteren Schüler sind schwieriger

Für die Schulkinder der ersten beiden Klassen und für die Vorschulkinder standen an diesem Vormittag drei Experimentierstationen auf der Tagesordnung: Schwimmen und Sinken, Gummibärchen auf Tauchstation und Filzstift-Wettlauf hießen die Forscheraufgaben.

Für die älteren Schüler der Klassen drei und vier hatten die Lehrer sieben Stationen aufgebaut. Eine von ihnen war das Papierschiff. „Das Schiff fährt, wenn ich meinen Finger mit Spülmittel in das Wasser halte“, hatte Schüler Torben dann auch gleich richtig vermutet.

„Die Aufgaben für die älteren Kinder haben einen höheren Schwierigkeitsgrad. Es sind zwar zum Teil die gleichen Experimente, aber die älteren Schüler müssen vorab Vermutungen äußern und im Anschluss an das Experiment erklären, warum es sich so und nicht anders verhalten hat. Ihre Ergebnisse notieren alle Schüler dann in ihr eigenes Forscherbuch“, erklärte Lehrerin Anke Rölleke.

In dem Forscherbuch werden die Experimente detailliert beschrieben. Aber auch hier gibt es Unterschiede. So wird der Sachverhalt für die jüngeren Kinder über Bilder vermittelt, wohingegen sich die älteren Schüler mit Texten auseinandersetzen setzen müssen: „Aber egal ob älterer oder jüngerer Schüler, egal ob Junge oder Mädchen. Unsere Grundschule möchte die Freude an den Naturwissenschaften frühzeitig fördern. Die Kinder sollen hier ohne jeden Druck ihre Talente entdecken und sich frei entfalten können“, so Klaus Willunat, Leiter der Schule.

Das Ziel von Willunat und seinen Lehrerkollegen ist es, an der Lambertus-Schule „ein Haus der kleinen Forscher“ entstehen zu lassen: „Im Laufe des Jahres werden noch ein oder zwei Tage zu den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft durchgeführt. Meine Kollegen und ich werden uns zu diesen Themen fortbilden, so dass ein ,Haus der kleinen Forscher’ entsteht“, gibt Willunat einen Einblick in die Pläne der Grundschule.

Die Teilnehmer freuen sich über eine Urkunde

Cora, Lea-Marie und Torben machen sich solche Gedanken noch nicht. Sie erforschen lieber die Welt und staunen über ihre Ergebnisse. Die drei kleinen Forscher und ihre Mitschüler konnten sich zum Abschluss des Experimentiertages noch über eine Teilnahmeurkunde freuen.

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