Andreas Grefen ist neuer Pfarrer der evangelischen Gemeinde Kaldenkirchen.

KIRCHE
Andreas Grefen ist Kaldenkirchens neuer evangelischer Pfarrer.

Andreas Grefen ist Kaldenkirchens neuer evangelischer Pfarrer.

Lübke

Andreas Grefen ist Kaldenkirchens neuer evangelischer Pfarrer.

Kaldenkirchen. Alles flach: „Ich habe mir schon ein Hollandrad gekauft, hier ist es ja nicht so bergig wie in Remscheid“, freut sich Andreas Grefen. Dort, im Bergischen Land, war er zuletzt Pfarrer. Hier, im flachen Kaldenkirchen, hat er gerade seine Stelle bei der Evangelischen Kirchengemeinde angetreten.

„Ich will als Pfarrer immer ansprechbar sein, das ist mir wichtig.“

Andreas Grefen, neuer evangelischer Pfarrer für Kaldenkirchen

„Der ist ja ein richtiger Bär“, staunte eine katholische Teilnehmerin des ökumenischen Gesprächskreises „Spurensuche in der Fastenzeit“ über den neuen evangelischen Pfarrer. Tatsächlich ist er groß und kräftig, Haare und Bart kurz geschnitten, sein freundliches Lächeln schafft schnell Nähe. „Ich will als Pfarrer immer ansprechbar sein, das ist mir wichtig“, meint der 53-Jährige. Von festgelegten Sprechstunden halte er nicht viel.

Wichtig ist ihm auch der christlich-jüdische Austausch

Und was ist ihm sonst wichtig? „Ökumene und christlich-jüdischen Austausch“ hebt er hervor. Schließlich war Andreas Grefen vier Jahre lang Studienleiter in Nes Ammim, einer internationalen ökumenischen Siedlung im Norden Israels. „Die gemeinsamen Wurzeln von Juden und Christen, das Bemühen um Frieden, das Miteinander der Nationen und Bekenntnisse sind da kennzeichnend“, sagt Grefen.

Ökumenisch will er sich auch in Kaldenkirchen einbringen, etwa „beim gemeinsamen Friedensgebet der beiden Gemeinden“. Vor allem jedoch will er als Pfarrer für seine Gemeinde da sein: „Konfirmanden- und Jugendarbeit liegen mir am Herzen und besonders die Vorbereitung der Gottesdienste, an der ich gerne Gemeindemitglieder beteiligen möchte.“

Seine ersten Eindrücke sind positiv: „Mir gefällt unsere schöne, schlichte Kirche und ich staune, wie rege und engagiert hier viele mitarbeiten.“ Für ihn stehe „eindeutig die Seelsorge im Vordergrund“. So hat er sich viele Hausbesuche vorgenommen. Andreas Grefen schmunzelt: „Dafür hab ich ja jetzt ein Fahrrad.“

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