In Nettetal gibt es auch beim Nachwuchs noch keine Probleme.

Langjährige Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung der Nettetaler Feuerwehr von Kreisbrandmeister Klaus Thomas Riedel (r.), Heinz Willi Lehnen (l., stellvertretender Leiter Feuerwehr Nettetal) und Leo Thoenissen (2.v.l., Wehrleiter Nettetal) geehrt. 60 Jahre dabei ist Heinz Zetzen (3.v.r.), jeweils 50 Jahre Hans Fischer (3.v.l.) und Anton Visé (2.v.r.).
Langjährige Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung der Nettetaler Feuerwehr von Kreisbrandmeister Klaus Thomas Riedel (r.), Heinz Willi Lehnen (l., stellvertretender Leiter Feuerwehr Nettetal) und Leo Thoenissen (2.v.l., Wehrleiter Nettetal) geehrt. 60 Jahre dabei ist Heinz Zetzen (3.v.r.), jeweils 50 Jahre Hans Fischer (3.v.l.) und Anton Visé (2.v.r.).

Langjährige Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung der Nettetaler Feuerwehr von Kreisbrandmeister Klaus Thomas Riedel (r.), Heinz Willi Lehnen (l., stellvertretender Leiter Feuerwehr Nettetal) und Leo Thoenissen (2.v.l., Wehrleiter Nettetal) geehrt. 60 Jahre dabei ist Heinz Zetzen (3.v.r.), jeweils 50 Jahre Hans Fischer (3.v.l.) und Anton Visé (2.v.r.).

Frank Hohnen

Langjährige Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung der Nettetaler Feuerwehr von Kreisbrandmeister Klaus Thomas Riedel (r.), Heinz Willi Lehnen (l., stellvertretender Leiter Feuerwehr Nettetal) und Leo Thoenissen (2.v.l., Wehrleiter Nettetal) geehrt. 60 Jahre dabei ist Heinz Zetzen (3.v.r.), jeweils 50 Jahre Hans Fischer (3.v.l.) und Anton Visé (2.v.r.).

Nettetal. „Viele Feuerwehren haben ein Nachwuchs-Problem – wir dagegen eine Warteliste. Aber wir haben alle bei der Jugendfeuerwehr aufgenommen. Manche Feuerwehren haben ein Ausrüstungsproblem – unsere Wünsche in Bezug auf Ausrüstung und Gerät hat die Stadt immer erfüllt“, sagte Wehrführer Leo Thoenissen bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nettetal.

Auch Erwachsene sollen für die Feuerwehr geworben werden

Fragezeichen werfe die Bevölkerungsentwicklung auf. „Bis 2024 scheiden aus Altersgründen 40 Feuerehrleute aus dem aktiven Dienst aus. Wird dieser Verlust durch Zugänge aus der Jugendfeuerwehr aufgefangen? Die Bereitschaft junger Erwachsener, sich dauerhaft ehrenamtlich für eine gemeinnützige Aufgabe einzusetzen, sinkt“, so Thoenissen. Man müsse mehr Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, Mitglied zu werden. Und: „Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir auch erwachsene Menschen für unseren Verein werben können.“

Zudem gab es eine Reihe von Ehrungen: Die silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes bekamen Wehrführer Thoenissen und sein Vertreter Heinz-Willi Lehnen. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Heinz Zetzen (Hinsbeck) geehrt, 50 Jahre Mitglied sind Karl-Heinz Geijzers (Hinsbeck), Hans Fischer und Anton Visé (Kaldenkirchen) und Franz-Josef Genent (Leuth). 40 Jahre: Willi Naphausen (Breyell) und Peter Windhausen (Lobberich). 35 Jahre: Klaus Ermers (Hinsbeck), Heinz-Georg Lenssen, Wilfried Maubach und Hans-Leo Stamfort (Kaldenkirchen). 25 Jahre: Thomas Nieendick (Lobberich) und Frank Engels (Schaag). tz

2013 wurden 30 469 Dienststunden geleistet, davon 6098 bei Einsätzen. Es gab einem Großbrand, 30 Mittel- und 84 Kleinbrände, 50 technischen Hilfeleistungen, 32 Verkehrsunfälle, 49 Personen in Not, neun Tiere in Not, 21 Öl-, sechs Gefahrgut-, zwei Taucher- und fünf Unwetter-Einsätzen. Dazu kamen 24 Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen, 18 Fehl- und vier böswillige Alarmierungen. Zu diesen Einsatzstunden hinzu kamen Aus- und Fortbildung, Wehr- und Löschzugführerbesprechungen, Übungen, die Teilnahme an Martins- und Karnevalszügen, Jubiläen sowie Eigenleistungen in und an den Gerätehäusern.

Die Gesamtwehr Nettetal hat 200 Aktive (plus 30 Akteure der Kreisfeuerwehrkapelle und 33 beim Trommlerkorps), 26 Mitglieder bei der Jugendfeuerwehr und 75 bei der Ehrenabteilung. Bei der Jahreshauptversammlung gab es 43 Ehrungen, Beförderungen und Verabschiedungen.

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