Die Pflanzenbörse zeigte, was die Natur zu bieten hat.

Die Pflanzenbörse zeigte, was die Natur zu bieten hat.
Die Pflanzenbörse zog am Wochenende wieder die Massen an.

Die Pflanzenbörse zog am Wochenende wieder die Massen an.

Busch

Die Pflanzenbörse zog am Wochenende wieder die Massen an.

Nettetal. Die graue Wolke, die sich einmal kurz zeigt, zieht dann doch noch weiter. So haben die Sonnenstrahlen Platz, sich auch weiterhin dem Naturschutzhof und den Besuchern zu präsentieren. Und dass die Sonne nicht nur den Besuchern der Pflanzenbörse guttut, sondern auch die Pflanzen zum Wachsen anregt, hat einem Besucher, der mit dem Bambusgewächs liebäugelt, schnell erkannt. „Bei dem warmen Wetter kann man förmlich zusehen, wie der Bambus wächst“, sagt er.

Die Pflanzenbörse, die mit der Eröffnung des Naturschutzhofes einhergeht, hat die Pforten noch nicht offiziell geöffnet, da stehen die ersten Pflanzenliebhaber bereits vor den Ständen Schlange. „Die Besucher kommen immer früher, wir haben erst gerade unseren Stand aufgebaut“, so ein Hobby-Pflanzenzüchter aus Geldern. Und die Lobbericherin Dorothee Hörnschenmeyer schwärmt total verzückt: „Da braucht man nicht nach Meran in Südtirol zur Apfelblüte zu fahren. Hier auf dem Naturschutzhof stehen die Apfelbäume auch in voller Blüte.“

Die Chili-Schoten, Paprika und Peperoni von Sybilla Thlotzkens lassen die Blätter hängen. „Sie kommen direkt aus unserem Treibhaus, vor dem Einpflanzen sollte man ihnen noch Wärme gönnen“, sagt sie. Else Baumeyer aus Straelen zieht ihre Geldbörse aus der Tasche, sie will es mit den kleinen Pflänzchen zu Hause einmal wagen. „Ich lasse sie noch etwas drinnen stehen, bevor ich sie einpflanze, das klappt dann schon“, sagt sie.

Kinder lernten, wie ein Korb handgeflochten wird

Am Stand von Korbflechter Paul Abels drängen sich die Kinder. „So hat man früher einen Korb gemacht“, sagt die Mutter gerade zu ihrem sechsjährigen Sohn. „So werden Körbe auch noch heute gemacht“, schreitet der Korbflechter ein und erklärt, worin sich ein handgeflochtener Korb von einem industriell erstellten unterscheidet. Im Nu haben sich zahlreiche Interessierte um ihn geschart und erfahren sehr viel über das alte Handwerk, das aber leider ausgestorben sei, so Paul Abels.

Für die Kinder wird neben dem Frühlingsbasteln mit Weiden am grünen Bauwagen auch das Basteln von Solarschiffchen angeboten. Von Diplom-Ingenieur Günther Wessels erfahren die Besucher am Beispiel der Kopfbuchen viel über die alte Waldnutzung der hiesigen Region. Kräuterpädagogin Marita Offermanns hat außerdem zum „Wildkräuter-Entdecken“ eingeladen.

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