Der Bereich soll attraktiver werden. Außerdem bemühen sich die Mitglieder des Vereins um Straßenschilder in Mundart.

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein plant, den Ernst-Hellmund-Platz vor der Narrenmühle umzugestalten. Archiv
Der Verkehrs- und Verschönerungsverein plant, den Ernst-Hellmund-Platz vor der Narrenmühle umzugestalten. Archiv

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein plant, den Ernst-Hellmund-Platz vor der Narrenmühle umzugestalten. Archiv

Busch

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein plant, den Ernst-Hellmund-Platz vor der Narrenmühle umzugestalten. Archiv

Viersen. Nur 20 von insgesamt 100 Mitgliedern des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Dülken sind zu dessen zur Jahresversammlung gekommen. Dabei hatte Arie Nabrings, alter und neuer Vorsitzender, Spannendes zu berichten. Er erklärte, welche Projekte im kommenden Jahr anstehen.

So will der VVV Straßenschilder in Dülken durch die historischen Namen in Mundart ergänzen lassen. Grundlage dafür ist eine Publikation des Heimatvereins Viersen. Außerdem soll der vom VVV restaurierte Portikus am Marienpark wieder ein Tor erhalten.

Die Weihnachtsbeleuchtung wird in einer Woche eingeschaltet

Auch der Ernst-Hellmund-Platz vor der Narrenmühle war Thema der Versammlung: Dieser wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung Stadtgrün und Forsten attraktiver gestaltet. Wolfgang Halberkann, Leiter dieser Abteilung, versprach, den VVV in allen „Grün“-Fragen zu unterstützen. „Dülken hat weniger Innenstadtgrün, sondern mehr peripher“, erklärte er und teilte den VVV-Mitgliedern mit, dass in Dülken 515 000 Quadratmeter Grünflächen von seiner Abteilung zu pflegen seien. Im Laufe eines Jahres summieren diese sich auf 4,4 Millionen Quadratmeter Arbeitsfläche.

Zurzeit ist ein Pflege-Kataster in Arbeit, das dem Ausschuss Bauen und Umwelt vorgelegt werden soll. Durch das Wetter in diesem Jahr wächst alles doppelt so schnell. Das Gras an Obstbaumallee und Jubiläumsgarten im Burgacker ist so hoch, dass die Wühlmäuse ein ruhiges Leben führen können und die Baumwurzeln so stark schädigen, dass Günter Wessels vom Nabu Krefeld/Viersen schon zwanzig Bäume austauschen musste. Halberkann versprach, hier auch die ortsansässigen Landwirte um Hilfe zu bitten, denn der Burgacker hat sich zu einem Naherholungsgebiet für die Dülkener entwickelt. Für den Stadtgarten erbat Wessels neue Zugänge von der Stadt aus.

Nach der Aufstellung des Dülkener Stadtmodells im Oktober steht nun am Freitag, 25. November, noch das Einschalten der neuen Weihnachtsbeleuchtung an, deren finanzielle Abwicklung der VVV übernommen hatte. Nach dem erfreulichen Kassenbericht von Schatzmeister Rüdiger Schmitz, der wiedergewählt wurde, und der einstimmigen Entlastung des Vorstandes kann der Verein nun im kommenden Jahr die neuen Projekte angehen.

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