20 Schüler aus dem Kreis Viersen sind im Rahmen der Mathe-Olympiade ausgezeichnet worden.

So sehen Sieger aus: Junge Rechen-Könner wurden im Kreishaus-Forum ausgezeichnet.
So sehen Sieger aus: Junge Rechen-Könner wurden im Kreishaus-Forum ausgezeichnet.

So sehen Sieger aus: Junge Rechen-Könner wurden im Kreishaus-Forum ausgezeichnet.

Jörg Knappe

So sehen Sieger aus: Junge Rechen-Könner wurden im Kreishaus-Forum ausgezeichnet.

Kreis Viersen. „Mathematik ist schön.“ Diesen Satz projizierte ein Beamer im Sitzungssaal des Forums im Kreishaus an die Wand. Die meisten der Gäste würden diese Aussage wohl unterschreiben. Sie waren zur Siegerehrung für die Mathematik-Olympiade gekommen, bei der jetzt 20 Rechenkönner ausgezeichnet wurden. Sie hatten sich im Kreis unter fast 330 Teilnehmern der Klassen 5 bis 13 qualifiziert.

Neben Urkunden gab es auch einen Kalender mit Knobelaufgaben

„Mathematik ist das Alphabet, mit dessen Hilfe Gott das Universum beschrieben hat.“ Mit diesem Satz des Gelehrten Galileo Galilei begann Ingo Schabrich, Dezernent für Jugend und Bildung beim Kreis, die Ehrung. Er dankte Eltern, Schulen und Lehrern. Sie hätten die mathematischen Höchstleistungen erst ermöglicht, so Schabrich. Das sei lobenswert, weil immer weniger junge Menschen einen Zugang zur Mathematik fänden.

Die Sieger des Regionalwettbewerbs der Olympiade bewiesen, dass es Ausnahmen gibt. Die Preisträger von sechs Schulen im Kreis erhielten Urkunden und einen Kalender mit mathematischen Knobelaufgaben.

Einer von ihnen ist bereits ein „alter Hase“. Tobias Wilkat aus der Qualifizierungsstufe des Michael-Ende-Gymnasiums in St. Tönis schaffte im vergangenen Jahr als erster Schüler aus dem Kreis einen zweiten Preis beim Bundesfinale. Er qualifizierte sich in diesem Jahr mit vier weiteren Schülern aus dem Kreis für den Landeswettbewerb, der am 23. und 24. Februar ausgetragen wird.

Neben Wilkat sind Filip Paszek (Kl. 5, Gymnasium St. Wolfhelm in Waldniel), Inga Peters (Klasse 5, Lise-Meitner-Gymnasium in Anrath) und Christian Schulz (Klasse 7 Michael-Ende-Gymnasium in St. Tönis) dabei. Die Erfolgreichsten des Landesfinales nehmen vom 5. bis 8. Mai an der Bundesrunde in Hamburg teil. Das Finale der internationalen Mathematik-Olympiade ist im Sommer in Kolumbien.

Die Sieger des Regionalwettbewerbs kommen von sechs Schulen: Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium (Viersen), Luise-von-Duisberg-Gymnasium und Gymnasium Thomaeum (beide Kempen), Michael-Ende-Gymnasium (St. Tönis), Gymnasium St. Wolfhelm (Waldniel) und Lise-Meitner-Gymnasium (Anrath). www.mathe-wettbewerbe-nrw.de

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