Bauausschuss reagiert auf Bürgerbeschwerde.

Debatte
Reichlich Unkraut steht auf den Bürgersteigen und in den Rinnsteinen in St. Tönis am Westring, Höhe Krankenhaus.

Reichlich Unkraut steht auf den Bürgersteigen und in den Rinnsteinen in St. Tönis am Westring, Höhe Krankenhaus.

Reimann

Reichlich Unkraut steht auf den Bürgersteigen und in den Rinnsteinen in St. Tönis am Westring, Höhe Krankenhaus.

Tönisvorst. Mit dem Rad und einem Fotoapparat im Gepäck war in den vergangenen Wochen ein 43-jähriger St. Töniser durch die Stadt gefahren, hatte unter anderem Schnappschüsse von Straßenrändern mit viel Unkraut gemacht. So am Altersheim am Westring, an der alten Bahntrasse im Industriegebiet und einer Parkanlage am Westend.

Außerdem fand besagter St. Töniser Glasscherben an den Tischtennisplatten auf dem Spielplatz Pastorswall und regte sich über den damals unbenutzbaren Bolzplatz dort auf. Er macht daraus eine offizielle Beschwerde, die jetzt dem Bauausschuss vorlag.

Stadt: Zustände sind „sicherlich suboptimal“

Fachbereichsleiter Marcus Beyer sprach von „Zuständen, die sicherlich suboptimal sind“. Teilweise sei aber der Landesbetrieb zuständig, so auf einigen Radwegen.

Bürgermeister Thomas Goßen führte aus, dass der Bauhof im Rahmen des Machbaren arbeite. Allerdings müsse auch dort gespart werden. So sei eine Vollzeitstelle weggefallen beziehungsweise zunächst die Neubesetzung gesperrt worden. Sicherlich könne das Erscheinungsbild hier und da besser sein, aber im Vergleich zu anderen Kommunen stehe man in Tönisvorst immer noch gut da.

Ferner komme es auf den Spielplätzen – es gab auch Beschwerden aus Vorst – zu regelmäßigen Kontrollen, die alleine zur Gefahrenabwehr notwendig seien. Thomas Goßen erinnerte, wie auch Ordnungsamtsleiter Wolfgang Schouten, daran, dass in einigen Fällen auch die Anwohner selbst für die Freihaltung der Radwege oder Bürgersteige sorgen müssten, ihrer Verpflichtung aber erst nach schriftlicher Aufforderung nachkämen.

Goßen sagte noch, dass man in den künftigen Haushaltsberatungen dem Problem durch zusätzliche Mittelbereitstellungen vorbeugen könne. Der Beschwerdeführer hatte allerdings einen anderen Vorschlag.

In seinem Schreiben an den Bürgermeister hieß es zum Schluss: „Gerne bin ich auch bereit, mit Ihnen und Herrn Schwarz (Helge Schwarz, Vorsitzender Bauausschuss, Anm. d. Red.) einige dieser Punkte selbst zu reinigen oder auszubessern.“

Leserkommentare (2)


() Registrierte Nutzer