In St. Tönis war einiges los – aber ohne Gedränge.

Adventszauber
Die Schüler der Sekundarschule haben fleißig gebastelt und ihre Produkte beim St. Töniser Markt angeboten.

Die Schüler der Sekundarschule haben fleißig gebastelt und ihre Produkte beim St. Töniser Markt angeboten.

Die Schüler der Sekundarschule haben fleißig gebastelt und ihre Produkte beim St. Töniser Markt angeboten.

St.Tönis. Wenn beim Ausatmen Wölkchen vor dem Gesicht auftauchen, kommt die richtige Stimmung für Glühwein, Kinderpunsch und Glühmet auf. So waren diese Heißgetränke beim Weihnachtsmarkt am Wochenende in der St.Töniser Innenstadt ein Renner. Zahlreiche Geschäfte, Vereine und Privatleute hatten sich reichlich Arbeit gemacht, den Besuchern einen bunten Markt zu bieten.

Musik gehört natürlich dazu. So spielte die Vorsterin Alina Cox auf ihrer Harfe Weihnachtslieder und auch junge Musikschüler der „Noteninsel“ gaben ihr Bestes an den Instrumenten.

Vögelhäuschen – mal traditionell, mal originell

Die Musikschüler Philip, Frederic und Vinzent packten eine Geige, ein Saxophon und eine Trompete nahe dem Rathausplatz aus, spielten traditionelle und moderne Weihnachtslieder und sammelten so Geld für die action medeor.

Der Nikolaus hatte Süßes für die Kleinen und warme Worte für die Großen. Auch das Tönisvorster Karnevals Komitee verteilte Schoko-Nikoläuse. Als diese vergriffen waren, machte sich Prinz Wolfgang I. auf den Weg, Nachschub zu besorgen.

Selbstgebasteltes stand auf dem Markt hoch im Kurs. Ob nun Insektenhotels und klassische Vogelhäuschen von Horst Müller oder originell geformte Unterkünfte fürs Federvieh von Ute Ruch.

Am Stand von Britta Schabitz bastelten Kinder Tischlaternen. Die textilen großen Originale von Telse Ahrweiler konnte man von der Designerin persönlich erwerben. Kreativ zeigte sich die Sekundarschule, die reichlich Selbstgebasteltes anbot. Am Stand der Aktion von Pfarrer Oliverdom Oguadiuru, die für Projekte in Nigeria sammelt, konnte man nicht nur Gebasteltes für den guten Zweck kaufen, sondern sich auch informieren.

Ein Hit war schon am Freitag die Feuerzangenbowle, der St.Töniser Feuerwehr – die war so gefragt, dass zweischenzeitig die Tassen ausgingen. Bei der Zuckerbäckerei von Klaus Büskens nahm ein großes Marzipanschwein im Laufe des Marktes immer weiter ab. Freunde des Deftigen kamen bei Grünkohl, Erbsensuppe und Reibekuchen zum Zuge. Auf der Alm auf dem Rathausplatz endete der Samstag erst spät.

Der eine oder andere Verein wurde schon vermisst

Es wurde wieder angenehm voll rund um die Stände. Ein Gedränge wie in früher Jahre gab es aber auf der Hochstraße nicht mehr. Lücken zwischen den Ständen gab es auch in diesem Jahr einige. Manche vermissten den einen oder anderen Verein, der in Vorjahren seinen Stand auf dem Markt aufgeschlagen hatte.

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