WZ-Interview: Fraktionsvorsitzender Jürgen Cox (Grüne) spricht über anfallende Kosten und neue Möbel.

Gespräch
Auch in den nächsten fünf Jahren sollen die Tönisvorster Kulturvereine den Ratssaal nutzen dürfen. Ob die dann eine Miete zahlen müssen, soll noch diskutiert werden, sagt Jürgen Cox.

Auch in den nächsten fünf Jahren sollen die Tönisvorster Kulturvereine den Ratssaal nutzen dürfen. Ob die dann eine Miete zahlen müssen, soll noch diskutiert werden, sagt Jürgen Cox.

Auch in den nächsten fünf Jahren sollen die Tönisvorster Kulturvereine den Ratssaal nutzen dürfen. Ob die dann eine Miete zahlen müssen, soll noch diskutiert werden, sagt Jürgen Cox.

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Auch in den nächsten fünf Jahren sollen die Tönisvorster Kulturvereine den Ratssaal nutzen dürfen. Ob die dann eine Miete zahlen müssen, soll noch diskutiert werden, sagt Jürgen Cox.

Tönisvorst. Wie soll’s weitergehen mit der Nutzung des Ratssaals im Alten Rathaus an der Hochstraße in St. Tönis? Bekanntlich haben sich die Vereine, die das Gebäude jahrelang nutzten, einen anderen Raum suchen müssen. Jetzt haben sich die Grünen in einem Antrag an den Bürgermeister gewandt und gebeten, zu prüfen, ob die Vereine nicht doch den Saal weiter nutzen könnten. Die WZ sprach mit dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen Jürgen Cox.

WZ: Erst regen Sie einen Kompromiss an, dass der Raum nur bis Ende 2013 für die Vereine offen steht, jetzt die Kehrtwende. Warum?

Jürgen Cox: Weil wir jetzt im Liegenschaftsausschuss die Zahlen gesehen haben, was eine neue Einrichtung oder auch eine Restaurierung des Mobiliars kosten würden. Die angedachten Maßnahmen wurden wegen der Kosten in die nächste Legislaturperiode verschoben. Wir könnten deshalb auch in den nächsten fünf Jahren gut damit leben, dass etwa die kulturtreibenden Vereine den Saal nutzen.

Wie soll es denn jetzt mit dem Mobiliar weiter gehen?

Cox: Wenn Reparaturen nötig sind, dann sollen sie durchgeführt werden. Aber bitte auf einem ökonomischen Niveau: keine neuen Sachen. Für die Empore könnten wir uns eine Lösung mit funkgesteuerten und mobilen Lautsprechern vorstellen. Und wenn dann der neue Brandschutz endgültig fertig ist, steht einer Nutzung nichts mehr im Weg.

Wie soll die denn dann ablaufen?

Cox: Wie gesagt, wir denken an eine Öffnung für die kulturtreibenden Vereine. Wenn diese Dienstleistungen zum Beispiel vom Bauhof in Anspruch nehmen, müssen sie die bezahlen.

Sollen die Vereine generell eine Miete für den Ratssaal zahlen?

Cox: Darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Das wäre noch zu diskutieren. Für mich wäre das vorstellbar, natürlich nur in einem angemessenen Rahmen. Die Stadt sollte zumindest ihre Kosten rausbekommen.

Ist das Ganze dann nur eine Übergangslösung und muss man nach fünf Jahren neu reinkommen?

Cox: Man muss ja sowieso nachdenken, wie es zukünftig mit einem Verwaltungsgebäude aussieht. Wenn zum Beispiel die Verwaltung komplett einen neuen Sitz bekäme, könnte man dann ja den Ratssaal durchgängig zur Verfügung stellen.

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