Bürger fordern mehr Parkplätze für geplantes Neubauprojekt an der Kuhstraße.

Vorst. Weit über 100, vielleicht sogar mehr als 200 – Iris Hansen hatte bis gestern Nachmittag noch nicht den genauen Überblick. Aber in Vorst stapeln sich die Unterschriften.

Unterzeichner der Listen kritisieren die Anzahl der bisher vorgesehenen Parkplätze im geplanten Neubauprojekt an der Kuhstraße. Hansen und weitere Bürger fordern mehr Stellplätze.

Die Gemeinde St. Godehard und die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft für den Kreis Viersen (GWG) planen auf dem Grundstück des Pfarrhauses 21 neue Wohnungen und ein neues Pfarrbüro.

Die Planung des Krefelder Architektenbüros Kempen und Kleinheyer sieht einen Neubau A mit neun Wohnungen und einem Büro parallel zur Straße sowie einen Neubau B mit acht Wohnungen als Querriegel zwischen Haus A und dem bestehenden Pfarrhaus mit vier Wohnungen, vor.

Auf dem Grundstück ist je Wohnung ein Stellplatz vorgesehen. Macht 21 Stellplätze. Hinzu kommen drei fürs Pfarrbüro. Der Planungsausschuss hat den Plänen mehrheitlich mit den Stimmen von CDU, FDP und UWT zugestimmt.

Weitere Parkplätze auf dem verfügbaren Grundstück seien nicht möglich, argumentiert die GWG, weil laut Baugesetz NRW für die sieben öffentlich geförderten Wohnungen ein bestimmter Anteil an Grünfläche einzuhalten sei. Damit seien alle Flächenreserven verplant. Einzige Alternative wäre der Bau einer Tiefgarage.

Iris Hansen fordert: „Wirtschaftliche Interessen der Bauherren dürfen nicht über das Allgemeinwohl gestellt werden.“ Sie hofft nun, „dass wir etwas erreichen“. Ihre Aktion dauert bis zum 6. Februar. Dann wird sie die Liste Hans Joachim Kremser (SPD), Vorsitzender des Planungsausschusses, überreichen. Ree

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