Der Unfall sorgte überregional für Entsetzen: Eine junge Polizistin kommt bei einem Einsatz ums Leben, als ein betrunkener Lkw-Fahrer in den Streifenwagen fährt. Nun haben Angehörige, Kollegen und Bevölkerung Abschied von der 23-Jährigen genommen.

Die Anteilnahme der Bevölkerung für die Behörde und die Angehörigen der getöteten jungen Frau und der beiden verletzten Kollegen ist groß.
Bürger haben vor der Kreispolizeibehörde in Viersen nach dem Vorfall auf der A 61 für die getötete Polizistin und die zwei schwer verletzten Kollegen Kerzen und Blumen niedergelegt.

Bürger haben vor der Kreispolizeibehörde in Viersen nach dem Vorfall auf der A 61 für die getötete Polizistin und die zwei schwer verletzten Kollegen Kerzen und Blumen niedergelegt.

Kreispolizeibehörde Viersen

Bürger haben vor der Kreispolizeibehörde in Viersen nach dem Vorfall auf der A 61 für die getötete Polizistin und die zwei schwer verletzten Kollegen Kerzen und Blumen niedergelegt.

Gronau. Die bei einem Unfall nahe Viersen getötete Polizistin ist am Samstag in ihrem Heimatort Gronau beigesetzt worden. Laut Polizei waren 1200 Trauergäste gekommen, um sich von der 23-Jährigen zu verabschieden. «Es sind viele Kollegen da gewesen. Nicht nur aus NRW, auch aus anderen Bundesländern und den Niederlanden», teilte die Leitstelle der Polizei Borken im Anschluss mit. Die junge Polizistin war am 27. Dezember ums Leben gekommen, als auf der Autobahn 61 ein Lastwagen einen Streifenwagen auf dem Seitenstreifen rammte.

Da der Vater der verstorbenen Polizistin bei der freiwilligen Feuerwehr arbeite, seien neben Gronauer Bürgern auch viele Feuerwehrleute zur Trauerfeier erschienen. «So hatte jeder die Möglichkeit, noch einmal Abschied zu nehmen.»

Zwei andere Polizisten waren bei dem Unfall schwer verletzt worden. Der Lkw-Fahrer, der betrunken war, sitzt in Untersuchungshaft. dpa

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