Die Diözesanversammlung wählt Maria Taube (66) mit großer Mehrheit.

vorstand
Das neue Führungstrio der Kolpingfamilie (v.l.): Stellvertreterin Mariele Biesemann aus Willich, Vorsitzende Maria Taube aus Tönisvorst und der Geistliche Leiter Dietmar Prielipp aus Nettetal.

Das neue Führungstrio der Kolpingfamilie (v.l.): Stellvertreterin Mariele Biesemann aus Willich, Vorsitzende Maria Taube aus Tönisvorst und der Geistliche Leiter Dietmar Prielipp aus Nettetal.

Kolpingfamilie

Das neue Führungstrio der Kolpingfamilie (v.l.): Stellvertreterin Mariele Biesemann aus Willich, Vorsitzende Maria Taube aus Tönisvorst und der Geistliche Leiter Dietmar Prielipp aus Nettetal.

Tönisvorst. Maria Taube aus Tönisvorst ist die neue Vorsitzende des Kolpingwerkes im Bistum Aachen. Die Diözesanversammlung, die am Wochenende im Haus Vorst in Tönisvorst tagte, wählte die 66-Jährige mit großer Mehrheit an die Spitze des Kolpingwerkes. Ihr zur Seite steht Mariele Biesemann aus Willich, die zur Stellvertreterin gewählt wurde.

Dietmar Prielipp aus Nettetal wird Geistlicher Leiter

In das neue Amt des Geistlichen Leiters des Kolpingwerkes wurde Dietmar Prielipp aus Nettetal gewählt. Der Pastoralreferent, der bereits ehrenamtlicher Geistlicher Leiter der Kolpingsfamilie Willich ist, ist damit nun hauptamtlich für das Kolpingwerk im Bistum Aachen tätig.

Als weitere Mitglieder wurden Dorothee Spinrath aus Dülken, Markus Holländer aus Jülich und Helmut Houben aus Viersen wieder in den Vorstand gewählt. Die Diözesanversammlung begann mit der Rückschau auf das vergangene Jahr. Rechenschafts- und Finanzbericht wurden in Kleingruppen ausführlich diskutiert und bewertet, so dass der Vorstand letztendlich einstimmig entlastet werden konnte.

15 000 Besucher werden zum Kolpingtag in Köln erwartet

Für sein herausragendes Engagement, das bis in den Bundesverband hinein strahlte, wurde anschließend Martin Thees mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland ausgezeichnet. Martin Thees war im Frühjahr nach siebeneinhalb Jahren aus dem Amt als Diözesanvorsitzender ausgeschieden und nun als Delegierter seiner Kolpingsfamilie Süchteln anwesend. Überrascht und überwältigt von dieser höchsten Auszeichnung im Kolpingwerk Deutschland konnte er sich nur noch herzlich für die gemeinsame Zeit und Arbeit bedanken.

Das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Diözesanverband Aachen erhielt auch Matthias Scharlau aus Nettersheim, der nach sechs Jahren im Amt des stellvertretenden Diözesanvorsitzenden sich nicht erneut zur Wahl stellte. Matthias Scharlau habe in Zeiten des Umbruchs Verantwortung übernommen und sei später als „Außenminister“ Stimme und Gesicht des Kolpingwerkes gewesen, so Maria Taube in ihrer Laudatio.

Aus dem Diözesanvorstand verabschiedet wurden außerdem Ulrich Gerhartz und Willi Schürings, die bisher als Bezirksvertreter für Krefeld und Mönchengladbach im Vorstand tätig waren.

Die Versammlung beriet und beschloss eine neue Satzung. Mit großer Mehrheit wurde beschlossen, den Diözesanvorstand zu verkleinern und die Struktur des Rechts- und Vermögensträgers zu verändern. Mit einem Ausblick auf den Kolpingtag 2015, zu dem vom 18. bis 20. September 2015 in Köln 15 000 Teilnehmer erwartet werden, schloss die Diözesanversammlung.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer