Kreisausschuss befasst sich mit der Schaffung neuer Gruppen.

Kreisausschuss befasst sich mit der Schaffung neuer Gruppen.
Auch Tagesmütter und -väter werden in der Stadt Tönisvorst weiter gebraucht und deshalb entsprechend qualifiziert. Symbol

Auch Tagesmütter und -väter werden in der Stadt Tönisvorst weiter gebraucht und deshalb entsprechend qualifiziert. Symbol

dpa

Auch Tagesmütter und -väter werden in der Stadt Tönisvorst weiter gebraucht und deshalb entsprechend qualifiziert. Symbol

Tönisvorst/Kreis Viersen. Am 12. September befasst sich der Jugendhilfeausschuss des Kreises Viersen mit dem Thema Kinderbetreuung – auch in der Stadt Tönisvorst. Für das nun angelaufene Kindergartenjahr habe man die erhöhte Nachfrage nach Betreuungsplätzen sowohl in St. Tönis als auch in Vorst kurzfristig durch Ausschöpfen der Kapazitäten aus Überbelegung in allen Einrichtungen auffangen können, so der Kreis. Sollte dies nicht ausreichen, werde die Stadt Tönisvorst kurzfristig „an geeigneter Stelle“ Container errichten, auch im Hinblick auf den ab 2018 zu erwartenden Bedarf in Verbindung mit den dann geplanten Maßnahmen.

Diese sehen für das Kita-Jahr 2018/19 folgendermaßen aus: In St. Tönis soll eine Gruppe aus der Kita Marienheim nach St. Antonius verlagert werden, die gleichzeitig um eine weitere Gruppe erweitert wird. Damit haben beide Einrichtungen ab dem Kindergartenjahr 2018 dann vier Gruppen und es gibt eine zusätzliche Gruppe zur Entspannung der Betreuungssituation in St. Tönis.

In Vorst würden langfristig insgesamt drei zusätzliche Gruppen benötigt. Hierzu werden aktuell Gespräche mit dem Träger der Einrichtung St. Godehard und der Stadt geführt. Diese strebt auch eine Erweiterung ihrer Einrichtung Brucknerstraße um eine Gruppe an. Insgesamt will der Kreis prüfen, ob in Tönisvorst darüber hinaus Maßnahmen zu treffen sind. Etwa eine Überplanung der vorhandenen Gruppenstrukturen. Dazu wird am Aufbau eines Erfassungssystems für die Belegung in Kitas und bei Tagesmüttern gearbeitet.

Generell wird auch weiterhin die Akquise und Schulung von Tagesmüttern und -vätern vorangebracht. Aktuell werden sieben Tagespflegepersonen qualifiziert. Dazu wird über eine weitere Großtagespflegestelle nachgedacht.

Der Ausschuss berät am Dienstag, 12. September, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Kreishauses. ulli

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