Abwechslungsreiche Stücke kommen auf die Bühne. Jochen Busse als Präsident.

Aboprogramm.
Skurril: „Heimspiel“ (oben). „Kollabarion“ (unten) hat kein Happy-end.

Skurril: „Heimspiel“ (oben). „Kollabarion“ (unten) hat kein Happy-end.

Skurril: „Heimspiel“ (oben). „Kollabarion“ (unten) hat kein Happy-end.

Die Damen über 45 erleben musikalisch-fröhliche „Heiße Zeiten“.

In „November“ kämpft Jochen Busse als Präsident der Vereinigten Staaten um seine Wiederwahl – mit allen Mitteln der Komödie.

NN, Bild 1 von 4

Skurril: „Heimspiel“ (oben). „Kollabarion“ (unten) hat kein Happy-end.

St. Tönis. Die Tage werden schon spürbar kürzer, das Ende des Sommers ist bereits absehbar. Aber auch Herbst und Winter haben ihre reizvollen Seiten. Eine davon ist mit Sicherheit das neue Abo des Stadtkulturbundes Tönisvorst. Es ist ab dem 16. August zu haben; ab diesem Zeitpunkt können auch Einzelkarten erworben werden.

Peter Siegel, der Vorsitzende des Stadtkulturbundes Tönisvorst ist sich sicher, wieder ein höchst abwechslungsreiches, interessantes Programm anbieten zu können.

Zu Beginn gibt es heitere Aussichten in eine mögliche Zukunft

So richtig los geht es am 1. Oktober mit „Ein Heimspiel“, einer Kömödie von Charles Lewinsky, die im Angesichts des demografischen Wandels auch ein bitterböser Ausblick in eine mögliche Zukunft sein könnte. In der Produktion des Tournéetheaters Thepiskarren aus Hannover geht es um drei ziemliche Verlierer-Typen im fortgeschrittenen Alter. Sie wollen aus ihrer Wohngemeinschaft ein Altenheim machen – in der Hoffnung auf staatliche Mittel. Dass die Bardame Mäggi als seriöse Heimleiterin herhalten muss, ist ein Zeichen dafür, wie sehr die Lachmuskeln strapaziert werden.

Jochen Busse steht als Präsident der USA auf der Bühne

„November“ heißt die Broadway-Erfolgskomödie von David Mamet. Sie wird am 16. Dezember vom Münchner Tournée-Theater aufgeführt. Prominentester Schauspieler des Stücks dürfte Jochen Busse sein, bekannt aus Comedy-Sendungen im Fernsehen und als Kabarettist, alleine oder mit Kollege Henning Venske.

Als amerikanischer Präsident wird er im Forum Corneliusfeld um seine Wiederwahl kämpfen müssen. Die ist nämlich gefährdet – klarer Fall, da ist jedes Mittel recht. Eigentlich ein ernstes Thema, das aber mit allen Mitteln einer Komödie zu einem unterhaltsamen Genuss wird.

Das Sorbische National-Ensemble spielt das Neujahrskonzert

Der Kulturshop des Stadtkulturbundes am Kirchplatz öffnet dienstags von 17-18.30 Uhr, donnerstags von 10-11.30 Uhr und samstags von 10-12.30 Uhr. Telefon 02151/994 295.

Auf der Internetseite des Stadtkulturbundes gibt es weitere Informationen, einen Sitzplan und vieles mehr.
www.stadtkulturbund-toenisvorst.de

Weiter geht es am 7. Januar 2012 mit dem Neujahrskonzert. Das Orchester des Sorbischen National-Ensembles Bautzen kommt mit Ballett und Solisten und wird Melodien von Strauß bis Brahms präsentieren. Eine Musikveranstaltung mit hohem Anspruch.

Als Moderatorin wird wieder Kristina Nerad nach St. Tönis kommen, die regelmäßige Besucher längst kennen und ins Herz geschlossen haben.

Eine verspottete Frau wird die Herzen der Zuschauer erobern

Am 4. Februar wird „Fettes Schwein“ zu sehen sein, ein Schauspiel von Neil LaBute mit Schauspielern wie Martin Lindow und Katrin Filzen. In der Produktion der Konzertdirektion Landgraf aus Titisee-Neustadt geht es um die Liebe des Lebens, die einen gewichtigen Schönheitsfehler hat: Helen ist zwar Toms Traumfrau, in seinem Umfeld wird sie jedoch wegen ihres Übergewichts derb verspottet. Gleichwohl wird die lebenslustige Frau die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern.

Nachdenkliches und Tragisches gibt es in „Kollaboration“

Schluss mit lustig ist dann erstmal bei dem Schauspiel „Kollaboration“ von Ronald Harwood: Es geht um Musik, Richard Strauss ist der Held des Stücks, der versucht, seine Arbeit in der Nazi-Diktatur so gut es geht abzusichern. Es wird hier kein Happy-end geben, weil Stefan Zweig die Zerstörung seiner geistigen Heimat in der europäischen Kultur nicht ertragen kann.

Mehr als nur Hitzewallungen gibt es bei „Heiße Zeiten“

Deutlich fröhlicher geht es am 22. April mit „Heiße Zeiten – Weiblich, 45 plus – NA UND!?!“ weiter. Fünf Freundinnen in den Wechseljahren haben mehr Gemeinsamkeiten als nur Hitzewallungen und emotionale Ausbrüche. Musik in Form von legendären Songs und Evergreens der 70er bis 90er Jahre spielen eine große Rolle in diesem „Hormonical“.

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer