Das Gymnasium in Tönisvorst ist jetzt als Europaschule in NRW zertifiziert.

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Fotos der Zertifizierungs-Zeremonie im Düsseldorfer Landtag mit Schulministerin Sylvia Löhrmann hat MEG-Schulleiter Paul Birnbrich (2.v.l.) gestern zu einem Plakat zusammengestellt. Über den Titel Europaschule freuen sich mit ihm die Koordinatoren des bilingualen Zweigs, Helga Obdenbusch und Dieter Bergau, und Wolfgang Folz, stellv. Schulleiter.

Fotos der Zertifizierungs-Zeremonie im Düsseldorfer Landtag mit Schulministerin Sylvia Löhrmann hat MEG-Schulleiter Paul Birnbrich (2.v.l.) gestern zu einem Plakat zusammengestellt. Über den Titel Europaschule freuen sich mit ihm die Koordinatoren des bilingualen Zweigs, Helga Obdenbusch und Dieter Bergau, und Wolfgang Folz, stellv. Schulleiter.

Lübke

Fotos der Zertifizierungs-Zeremonie im Düsseldorfer Landtag mit Schulministerin Sylvia Löhrmann hat MEG-Schulleiter Paul Birnbrich (2.v.l.) gestern zu einem Plakat zusammengestellt. Über den Titel Europaschule freuen sich mit ihm die Koordinatoren des bilingualen Zweigs, Helga Obdenbusch und Dieter Bergau, und Wolfgang Folz, stellv. Schulleiter.

St. Tönis. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann hat gepunktet. Die Gastgeberin war am Montag für MEG-Schulleiter Paul-Birnbrich auch "eine Gewinnerin des Tages". Ihre offene, zugängliche Art und die spürbare Wertschätzung der Schule hat der Tönisvorster Delegation gefallen. Birnbrich: "Sie machte uns deutlich: Ich weiß, was Sie geleistet haben."

Gepunktet hat auch das Tönisvorster Gymnasium. Seit Anfang der Woche gehört es zum Kreis der Europaschulen im Land. Das MEG wurde mit elf weiteren Schulen in Nordrhein-Westfalen zertifiziert. Damit steigt die Zahl derer mit ausgewiesenem Europa-Profil auf 126.

"Europaschulen machen ihre Schüler fit für das Leben und Arbeiten in Europa und öffnen die Bereitschaft für persönliche Kontakte durch schulische und außer- schulische Aktivitäten."

SylviaLöhrmann, Schulministerin von Nordrhein-Westfalen

Dieter Bergau, Lehrer für Englisch und Geschichte, außerdem Koordinator des bilingualen Zweigs am MEG, spricht von einem exzellenten Label, einer allumfassende Ehrung. Stolz und gerne präsentiert er mit Kollegin Helga Obdenbusch (Englisch/Erdkunde) die große blaue Europaflagge, die man mit Urkunde und Europaschul-Schild aus Düsseldorf mitgebracht hat.

Das MEG begegnet seit Jahren Europa - nicht nur sprachlich, auch inhaltlich im Sachunterricht und "face to face" - von Angesicht zu Angesicht bei Austauschfahrten.

Eigentlich, erzählt Bergau, habe die Schule seit Jahren schon viele Anforderungskriterien erfüllt - "was fehlte, waren Betriebspraktika im Ausland". Die wurden für Schüler aus Stufe 12 im vorigen Jahr eingestielt. "Der Umgang mit dem Thema Europa macht uns Freude und bringt unsere Schüler auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weiter", betont Helga Obdenbusch.

Seit Montag ist das Michael-Ende-Gymnasium Europaschule, eine von 126 in Nordrhein-Westfalen. Gefeiert werden soll diese Auszeichnung im nächsten Jahr. Im September 2011 feiert das MEG sein 25-jähriges Bestehen. Seit 20 Jahren besteht bereits der bilinguale Zweig der Schule.

Bei der Feierstunde im Düsseldorfer Landtag dabei waren MEG-Schulleiter Paul Birnbrich, Dieter Bergau und Helga Obdenbusch (Koordinatoren bilingualer Zweig), der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Folz, Lehrer Rolf Peter Tschapek und Kassandra Werkes-Mahadevan, stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende. Ebenfalls vor Ort war Thomas Goßen - als einziger Bürgermeister, der eine Schule seiner Stadt begleitete.

Die Sprachen Englisch (Schwerpunkt schon in Stufe 5 und 6), Latein, Französisch und Spanisch werden unterrichtet (Sprachzertifikate möglich).

Seit 1990 existiert das Angebot bilingualer Bildungsgang (Deutsch-Englisch).

Dazu gehören u.a. Exkursionen nach Brüssel und Luxemburg, Auslandspraktika in London und Stare Mesto, Englandfahrten (Klasse 8), Austausch mit Frankreich (9) und Tschechien (11).

Sie hat Schulleiter Birnbrich schon um Foto-Abzüge von Montag gebeten. Auf dem Erinnerungs-Gruppenbild vor dem Düsseldorfer Landtag ist auch Kollege Rolf Peter Tschapek zu sehen. Er war eigentlich als Fotograf des MEG mitgereist. Schulministerin Löhrmann winkte ihn kurzerhand zur Europafahne und bat ihre Sekretärin, das Foto zu machen. So punktet man auch.

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