In St. Tönis wurde die 19. Stadtmeisterschaft im Boule ausgetragen.

In St. Tönis wurde die 19. Stadtmeisterschaft im Boule ausgetragen.
Wer liegt am dichtesten am Schweinchen? Wie sind die Punkte zu verteilen? Fragen, die beim Boule eine wichtige Rolle spielen.

Wer liegt am dichtesten am Schweinchen? Wie sind die Punkte zu verteilen? Fragen, die beim Boule eine wichtige Rolle spielen.

Kurt Lübke

Wer liegt am dichtesten am Schweinchen? Wie sind die Punkte zu verteilen? Fragen, die beim Boule eine wichtige Rolle spielen.

St. Tönis. „Wer die Bahn spielen kann, der kann Boule“. Drei Waldplätze hat Pinots Boule Club Tönisvorst angelegt. Und die haben es in sich. Das merkten auch die Teilnehmer der 19. Offenen Stadtmeisterschaft, die auf die Schweinchenjagd gingen. Mit viel Engagement hatten Vereinsmitglieder das Stück an der Zufahrt zur Jahn-Sportanlage von Pflanzen freigemacht und so die drei neuen Bahnen gebaut.

„Man muss die so lesen können wie beim Golf“ – das meinten gleich mehrere gestandene Spieler. Aber Spaß, auf den Waldplätzen zu spielen, hatten alle – egal wie das Ergebnis am Ende aussah. Spaß hatten die 62 Starter und ihre Begleitung bei der Stadtmeisterschaft aber auch darüber hinaus.

Zum Flair gehörte auch das obligatorische Glas Rotwein

Schon das Wetter war ein Traum. Mit Klappstühlen und Picknickkorb ging es auf die Anlage neben dem DJK-Vereinsheim. Auf 15 Bahnen wurde um Geld- und Sachpreise gespielt. Es herrschte ein absolut nettes Flair, bei dem auch der obligatorische Rotwein nicht fehlen durfte.

Allen Spielern reckte die Blechfigur Fanny ihr blankes Hinterteil entgegen. Dieses küssen zu müssen, ist eine nette Schande für zu-Null-Verlierer und eine Freude für den Rest der Anwesenden. Schon die Anmeldeprozedur führte zu dem einen oder anderen Lacher. Ob der langen Schlange an der Kasse rief man von hinten „Macht doch mal ne zweite Kasse auf!“ Und von weiter vorne: „Das gibt es nur bei Aldi.“

Versehen mit Aufklebern und Nummern wurden die Pärchen der ersten Runde gelost und die Plätze. Split, Asche, Sand und eben die Waldplätze – jeder konnte mit jedem Zusammen und auf jedem Platz gelost werden. Was auch den Reiz ausmachte: Ohne Chancen auf den Titel war keiner der 62 Teilnehmer.

Über den Tag hinweg hörte man immer wieder das markante „Klock“, wenn Stahl auf Stahl traf. Gemurmel beim Absprechen der weiteren Taktik. Verhaltenen Jubel gab’s oft, wenn ein Wurf besonders gut gelang. Und am Ende des Turniers jubelte der Kempener Zoran Simic am lautesten. Er gewann das Turnier. Andrea Funken aus Tönisvorst landete auf Platz zwei. Den Platz drei teilten sich die Tönisvorster Goergios Karastergious und Claudia Piernikarzyk. Diese vier freuten sich über Geldpreise. Sachpreise für weitere Platzierte gab es auch. Und zum Abschluss noch einige Stunden Gemeinsamkeit, in denen man sich auf einen schönen Tag zuprostete. Und die Gäste mit der weitesten Anreise wurden mit Applaus bedachte.

Nachwuchs ist bei Pinots Boule Club immer willkommen. Informationen und Termine findet man im Internet:

www.pbctv.de bec

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