Willicher Ulrich-Florin-Stiftung hat neue Förder- und Spendenprojekte abgesegnet.

Schiefbahn. Die Ulrich-Florin- Stiftung (UFS) mit Sitz in Willich hat auf einer Zusammenkunft in Düsseldorf die Durchführung neuer Förder- und Spendenprojekte beschlossen. Seit Gründung der gemeinnützigen Stiftung im Jahr 2010 schreibt diese jährlich zwei Förderpreise aus, die herausragende Leistungen von Studierenden des Fachs Lebensmitteltechnologie auszeichnen sollen.

Den Preisträgern wird eine USA-Studienreise zum Kongress „IFT Annual Meeting & Food Expo“, der im Juni 2019 in New Orleans stattfinden wird, ermöglicht. Die UFS übernimmt die Kosten für Flug, Unterbringung sowie den Besuch von Kongress und Messe.

Zum Wintersemester 2018/19 vergibt die Stiftung zwei weitere Masterstipendien im Bereich Lebensmittelwissenschaften. So sind es in diesem Herbst insgesamt fünf Stipendiaten, die durch die UFS eine finanzielle Unterstützung ihres Studiums erhalten. Außerdem wird in diesem Jahr zum vierten Mal ein Doktoranden-Förderpreis verliehen, mit dem die Teilnahme an einer internationalen Experten-Konferenz im Herbst 2019 in Amsterdam finanziert wird.

Da der erweiterte Stiftungszweck auch die Förderung sozialer Projekte mit einschließt, unterstützt die UFS die Arbeit der Sozialstation Herrstein-Rhaunen im Hunsrück, wo auch die regelmäßigen Stiftungssitzungen abgehalten werden, mit einer Spende von 1000 Euro. Ebenfalls 1000 Euro gehen an die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn. Der gemeinnützige Verein fördert Projekte im Sinne von „Hilfe zur Selbsthilfe für Entwicklungsländer“. Vorsitzender ist Willichs Bürgermeister Josef Heyes, der die Arbeit der UFS sehr aktiv mitverfolgt.

Die Ulrich-Florin-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Aus- und Weiterbildung junger Menschen im Fachbereich Lebensmittelwissenschaft, spezielle Ausbildungsrichtungen oder -stätten sowie bestimmte Projekte im Bereich der Lebensmitteltechnologie zu unterstützen.

www.stiftung-florin.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer