Die Kinder der Grundschule Hülser Straße klettern nun auf einem neuem Spielgerät herum.

Einweihung
Klettern in der großen Pause und nach Schulschluss: Die Grundschule Hülser Straße hat ein neues Spiel- und Sportgerät auf ihrem Schulhof. Am Montag weihten es die Kinder mit Rektorin Beate Jacobs und Mitarbeitern der Stadt ein.

Klettern in der großen Pause und nach Schulschluss: Die Grundschule Hülser Straße hat ein neues Spiel- und Sportgerät auf ihrem Schulhof. Am Montag weihten es die Kinder mit Rektorin Beate Jacobs und Mitarbeitern der Stadt ein.

Reimann

Klettern in der großen Pause und nach Schulschluss: Die Grundschule Hülser Straße hat ein neues Spiel- und Sportgerät auf ihrem Schulhof. Am Montag weihten es die Kinder mit Rektorin Beate Jacobs und Mitarbeitern der Stadt ein.

Tönisvorst. Es fördert Motorik, Koordination und Gleichgewichtssinn – und auch noch die Geschicklichkeit: Der neue „Schlauchsalat“ mit Turm und Rutsche auf dem Pausenhof der Gemeinschaftsgrundschule Hülser Straße, die jüngst noch vom Land als bewegungsfreudige Schule ausgezeichnet wurde.

Dieses neue Spielgerät, das in Teilen vom Bauhof selbst entworfen und gebaut worden ist, ist offiziell eingeweiht. „Durch seine Länge und die Anordnung der Einzelelemente zueinander kann es von vielen Kindern zugleich genutzt werden“, sagt Landschaftsarchitektin Heike Goßen. Sie ist die Frau, die für die Gestaltung von Spielplätzen und Geräten bei der Stadt zuständig ist.

Der „Schlauchsalat“ ist 7 mal 3,50 Meter groß. Neben diversen horizontalen und geneigten Kletterseilen verfügt das Gerät über eine Kletterrampe mit Holzbelag, eine bogenförmige Hangelleiter sowie einen Balancierparcours. Es gibt außerdem ein Reck und eine Bogenleiter aus Edelstahl als Aufstieg.

„Damit können die Kinder klettern, turnen, hangeln, Klimmzüge am Reck machen, gleichzeitig aber auch Koordination, Gleichgewichtssinn und Motorik trainieren“, sagt Goßen. Dieser „Schlauchsalat“ kostet 10 000 Euro, 2500 Euro hat der Förderverein übernommen. Geeignet ist das Gerät für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren.

Eine Rutsche war nicht mehr im Preis drin. Die steuerte der städtische Bauhof bei: Aus einer alten Rutsche des Spielplatzes am Hinkes Weißhof bauten die Mitarbeiter einen neuen Rutschenturm. Materialkosten: 1000 Euro.

Gekauft hätte man ein Vielfaches dafür zahlen müssen. Auch wenn es kein öffentlicher Spielplatz ist: „Es handelt sich um einen Schulhof, der nachmittags bis 17 Uhr geöffnet ist, so dass auch andere Kinder bis zwölf Jahre das Gerät nutzen können“, betont Thomas Kluyken, Abteilungsleiter für Erziehung und Bildung.

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