Willich. Der Wettbewerb in Sachen Entwürfe für das ehemalige Brauereigelände in Willich ist entschieden. Das Preisgericht hat unter Vorsitz von Prof. Rolf Egon Westerheide, Architekt und Stadtplaner aus Aachen, die zwölf anonym eingereichten Beiträge beurteilt. Die Sieger stehen fest und werden nächste Woche Dienstag der Presse vorgestellt.

Auf Nachfrage erläuterte Christian Pakusch, Vorsitzender des Planungsausschusses, dass die Jury von morgens, 9.30 Uhr, bis nachmittags, 17 Uhr, im Saal Krücken über den Entwürfen gebrütet habe. „Der spätere Siegerentwurf aus Köln war dabei schon im ersten informellen Rundgang mein Favorit.“

Besagter Entwurf soll nicht 1:1 umgesetzt werden, sondern dient wie beim Marktumbau als Raster für die weitere Planung. Veränderungen und Konkretisierungen können dann im weiteren Planverfahren umgesetzt werden. „Mir hat zum Beispiel aus einem anderen Entwurf die Nutzung des Dachbereichs über dem Rewe-Markt mit Gastronomie und offener Terrasse gut gefallen“, plaudert Pakusch aus dem Nähkästchen. Insgesamt sei er „sehr zufrieden“, auch mit Blick auf den angelaufenen Marktumbau: „In Alt-Willich tut sich was.“ WD

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