Erste Konsequenzen sind aber bereits ins Auge gefasst: Nach dem glanzlosen Weihnachtsmarkt soll Hilfe von Profis geholt werden.

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Eine Impression vom diesjährigen Weihnachtsmarkt: So glänzend wie auf diesem Foto war er insgesamt nicht.

Eine Impression vom diesjährigen Weihnachtsmarkt: So glänzend wie auf diesem Foto war er insgesamt nicht.

Eine Impression vom diesjährigen Weihnachtsmarkt: So glänzend wie auf diesem Foto war er insgesamt nicht.

St. Tönis. Es hatte sich angedeutet, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen worden war. Stefan Robben, Vorsitzender des Werberings St. Tönis, trat gestern offiziell von seinem Rücktritt zurück. Zur Erinnerung: Am vergangenen Freitag hatte der 50-Jährige erklärt, er stelle mit sofortiger Wirkung seinen Posten zur Verfügung.

„Ich habe mich umstimmen lassen, weil mir der Werbering und St. Tönis sehr am Herzen liegen“, erklärte Robben gestern Nachmittag auf Nachfrage der Westdeutschen Zeitung. Bereits am Samstag war er bei der ersten Weihnachtsverlosung gewesen und hatte für den Werbering die ersten 15 Gewinner gezogen.

„Wir haben zusammen gesessen und einiges miteinander geklärt“, erläutert Robbens Stellvertreter Ulrich Peeren. Er räumt ein, dass es Unstimmigkeiten gegeben habe: „Da sind E-Mails hin und her gegangen“. Hintergrund für die Differenzen war unter anderem der nicht gut gelaufene Weihnachtsmarkt. In dessen Nachgang hatte sich Stefan Robben per Pressemitteilung entschuldigt, was ebenfalls Kritik hervorgerufen hatte.

„Da sind E-Mails hin und her gegangen.“

Ulrich Peeren, 2. Vorsitzender des Werberings St. Tönis

„Es gab aber auch viel Unzufriedenheit mit den anderen Märkten, die wir ausrichten“, sagt Peeren. Dabei türme sich dann schon mal Kritik in einem Maß auf, dass für einen einzelnen nicht zu verkraften sei.

Erste Konsequenzen sind aber bereits ins Auge gefasst. „Wir werden professionelle Hilfe für die Organisation der Feste in Anspruch nehmen, wenn wir denn etwas Bezahlbares bekommen“, sagt Peeren.

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