Die Polizei fahndet nach einem Unbekannten.

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ein Laserpointer (Symbolbild)

ein Laserpointer (Symbolbild)

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ein Laserpointer (Symbolbild)

Tönisvorst-Vorst. Gefährliche Spielerei. Der Pilot eines Flugzugs wurde am Montagabend beim Landeanflug auf den Flughafen Düsseldorf von einem grünen Laserstrahl gestört. Laut Polizei stammte dieser vermutlich von einem Laserpointer, mit dem ein Unbekannter aus dem Bereich Tönisvorst-Vorst versucht hatte, die Maschine zu treffen oder den Piloten zu blenden. Zum Glück passierte nichts weiter.

Die Deutsche Flugsicherung informierte die Polizei  um 12.35 Uhr über den "mutmaßlichen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr". Betroffen war ein Airbus einer deutschen Fluggesellschaft - aus Hamburg kommend. Die Flugsicherung meldete, dass bei der  Laserattacke  keine Personen geschädigt wurden und der Landeanflug nicht beeinträchtigt wurde. Der genaue Einsatzort des Laserpointers konnte nicht ausgemacht werden, eine Fahndung in Vorst verlief negativ.

Vermutlich halten der oder die Tatverdächtigen die Aktion für eine ungefährliche Spielerei.  Die Polizei legt eine Anzeige wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr vor. Bei einer solchen "Spielerei" handle es sich nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine "bei Vorsatz mit empfindlicher Strafe (je nach Schwere bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe) bedrohte Straftat". 

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