Das Frühlingsfest in St. Tönis lockte am Wochenende Alt und Jung ins Zentrum.

Das Frühlingsfest in St. Tönis lockte am Wochenende Alt und Jung ins Zentrum.
Bummeln, gucken und kaufen – das war am gesamten Wochenende in St. Tönis möglich.

Bummeln, gucken und kaufen – das war am gesamten Wochenende in St. Tönis möglich.

Friedhelm Reimann

Bummeln, gucken und kaufen – das war am gesamten Wochenende in St. Tönis möglich.

St. Tönis. Das Frühlingsfest „St. Tönis trifft sich“ hat seinem Namen am verkaufsoffenen Wochenende alle Ehre gemacht. Es war bereits am Samstagnachmittag sehr gut besucht – und das bei Frühlingswetter. Stefan Robben, Vorsitzender des Werberings St. Tönis, war mehr als zufrieden: „Die Stadt ist komplett voll.“

Es mangelte nicht an kleineren Attraktionen, die sich zu einer insgesamt stimmigen Veranstaltung addierten. An der Ecke Krefelder/Willicher Straße lockte nicht nur ein kleines Kinderkarussell, da bellten auch kleine Hunde und wedelten mit dem Schwanz – Tiere aus Plüsch, von denen mehrere Kisten voll auf ein „Frauchen“ oder „Herrchen“ warteten. Das war zwar Kitsch, aber sehr sympathischer.

Preisfrage: Wie schwer ist der Hahn?

Es gab jedoch auch echte Tiere zu bewundern. Dafür hatte die Familie Driehsen vom gleichnamigen Bauernhof gesorgt. Auf dem Rathausplatz schienen der Hahn und die Hühner der Rasse Lohmann-Classic die ungewohnte Aufmerksamkeit zu genießen. „Wie schwer ist der Hahn?“, lautete die Preisfrage am Samstag. Die richtige Antwort: 2,6 Kilogramm. Zu gewinnen gab es einen Präsentkorb und „Eier aus dem Hühner-Hotel“.

Mariette Driehsen hatte sich für gestern eine andere Preisfrage ausgedacht: „Wie schwer ist das Kalb Ina, das am 29. März geboren wurde?“ Ina war vor Ort, schien sich sauwohl zu fühlen mit seinen 44 Kilo Lebendgewicht.

Am Stand der Nabu-Ortsgruppe Tönisvorst bot Markus Reimer Apfelsaft von Streuobstwiesen feil, während Wiedeking van Essen an Nistkästen und Insektenhotels werkelte. Der Lehrer der Gemeinschaftsgrundschule Hülser Straße bastelt normalerweise mit Kindern seiner Schule. Sie lernen schon früh, dass der Mensch auf Insekten angewiesen ist – nicht zuletzt wegen der Bestäubungsleistungen, wie Bienen sie erbringen.

Eine richtig gute Idee hatten Andreas Lessenich vom gleichnamigen Spielwarengeschäft, Nitsche und Kai Ahlers, die gleich gegenüber einen leerstehenden Laden der Familie Nötges vorübergehend gratis nutzen können. Normalerweise organisieren sie Kindergeburtstage und machen aus Luftballons kleine, bunte Kunstwerke: Gestern und vorgestern hatte das Trio gemeinsame Sache gemacht und einen kleinen Wettbewerb für Kinder vorbereitet: Sie mussten die in den Schaufenstern beider Geschäfte versteckten Luftballons, die wie Äpfel aussahen, zählen. Zu gewinnen gab es unter anderem einen Mini-Bauernhof. rudi

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