Frischer Wind beim Basar in der Schiefbahner Kulturhalle.

Frischer Wind beim Basar in der Schiefbahner Kulturhalle.
Die Kinder der Hubertusschule mit Selbstgebackenem – im Bild Zusa, Michelle, Angeli und Matthias.

Die Kinder der Hubertusschule mit Selbstgebackenem – im Bild Zusa, Michelle, Angeli und Matthias.

Lübke

Die Kinder der Hubertusschule mit Selbstgebackenem – im Bild Zusa, Michelle, Angeli und Matthias.

Schiefbahn. Das neue, moderne Plakat, das für den Adventsbasar werben sollte, hatte Jennifer Winkelsträter entworfen. Auch sonst wehte ein frischer Wind auf dem Basar in der Kulturhalle mit etlichen neuen Akteuren, aber auch mit sehr viel Vertrautem. Das ist gut so, denn die Zahl der Besucher scheint rückläufig.

Maria Barwinsky-Schlösser, seit Jahren mit einigen Helferinnen für die Advents- und Türkränze zuständig, hatte jetzt die Produktion runtergefahren – und selbst die Schlange an der Ausgabe der Preise von der Tombola war nicht mehr ganz so lang. Was unverändert ist: Die Hilfe aus Schiefbahn wird für viele Projekte in den unterschiedlichsten Ländern dringend gebraucht.

Als Josef Heyes in seiner Funktion als Vorsitzender der Aktion Mission und Leprahilfe den Basar eröffnete, gab die Flötengruppe der Astrid-Lindgren-Schule eine Kostprobe ihres Könnens. Auch die Schüler der Hubertusschule hatten sich ins Zeug gelegt, und ihre Mütter und Lehrerinnen ebenfalls. Selbst Schulleiterin Martina Ewert hatte sich am Plätzchenbacken beteiligt – sie war jetzt mehr als zufrieden: „Der Verkauf läuft hervorragend.“ Sabine Stinnertz bot pfiffige Bastelarbeiten von ihrer Mutter Gisela an wie den „Adventskalender to go“ mit einem Hustenbonbon pro Tag und in fast jede Tasche passend.

Sie haben für den guten Zweck gestrickt, bis die Nadeln glühten: Marlene Tenten und Inge Juntermanns. „Das Geschäft läuft eher schleppend“, sagte Marlene Tenten, die unter anderem Pullover im Angebot hatte. Inge Juntermanns verkaufte Weihnachtsgrußkarten mit einer gestrickten Miniatursocke drin zur Aufnahme von Geldgeschenken.

Ursula Schiwiora und Hannelore Engels aus Mönchengladbach waren zum ersten Mal mit Bastelarbeiten wie LED-Leuchten dabei. Und zum letzten Mal Werner Elsen mit seinen Schwibbögen: Arthrose in den Fingern machen es dem 76-Jährigen unmöglich, weiterhin sein Hobby auszuüben.

Maria Kuhlen zog am Eine-Welt-Stand eine positive Bilanz: „Vor allem der fair gehandelte Kaffee lief gut.“ Draußen hatten die Pfadfinder ihr Zelt auf der Schillerstraße aufgebaut. Elisabeth Wellen bot dort nicht weniger als 22 Marmeladensorten an. Alle Früchte stammten aus dem eigenen Garten. Anja Tams (Leprahilfe) erklärte, in welche Projekte der Erlös fließen wird: „In Nuba Mountains im Süd-Sudan braucht Dr. Tom Catena dringend Verbandsmaterial für Leprakranke. Für ein Dorf in Indien sollen Nähmaschinen für die Ausbildung von Mädchen angeschafft werden.“ rudi

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