Der Schriftsteller Alf Rolla stellt den Erlös seines neuesten Krimis dem Vorster Hilfswerk zur Verfügung.

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Der Schriftsteller Alf Rolla stellt den Erlös seines neuesten Krimis der action medeor zur Verfügung.

Der Schriftsteller Alf Rolla stellt den Erlös seines neuesten Krimis der action medeor zur Verfügung.

Der Schriftsteller Alf Rolla stellt den Erlös seines neuesten Krimis der action medeor zur Verfügung.

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Der Schriftsteller Alf Rolla stellt den Erlös seines neuesten Krimis der action medeor zur Verfügung.

Vorst/Köln. Alf Rolla ist Schriftsteller. Sein achtes Buch hat der 58-jährige Wahl-Kölner mittlerweile veröffentlicht. Was Rolla aber von seinen Kollegen unterscheidet: Der Verkaufserlös seiner Werke geht komplett an caritative Organisationen. Von dem Krimi „Ein Mord ist keine Lösung“ profitiert jetzt das Vorster Medikamentenhilfswerk „action medeor“.

Früher bei Bild und Radio Luxemburg gearbeitet

„Ich bin Rentner, habe mein Auskommen und bin auf das Geld nicht angewiesen“, sagt Alf Rolla. Nach einer schweren Nervenerkrankung hatte der 58-Jährige, der als Sohn eines Bergmanns in Herne zur Welt kam, in den 90er Jahren seine berufliche Laufbahn beenden müssen.

Die hatte ihn nach Anfängen bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund unter anderem zur Bild-Zeitung und zu den Rundfunksendern Radio Luxemburg und „Radio RPR“ geführt.

Nachdem es ihm wieder etwas besser ging, begann Alf Rolla eine zweite Karriere als Schriftsteller. Sein erster Roman hieß 1998 „Abgebrüht“. Nachdem er dafür keinen Verlag gefunden hatte, stellte er den Krimi komplett ins Internet – zur damaligen Zeit ein Novum.

Für spätere Bücher fanden sich Verlage – und Alf Rolla begann damit, die Verkaufserlöse zu spenden. So unter anderem bei seinem Werk „Alles, außer Erotik“, das zugunsten der Palliativstation des evangelischen Krankenhauses in Herne verkauft wurde.

„Mord ist keine Lösung“ ist im Essener Traumstunden-Verlag erschienen. Das Buch kostet 9,95 Euro.

Der Krimi spielt im Zeitungsmilieu. Es geht um den Mord an der Tochter eines Verlegers. Orte der Handlung sind das Ruhrgebiet und Rumänien.

Wie ist er mit seiner neuesten Aktion auf die action medeor in Vorst gekommen? „Ich habe einen Bericht im Fernsehen über die medeor-Hilfe in Haiti gesehen“, berichtet Alf Rolla. Daraufhin habe er eine Spende überwiesen.

Bei seinem nächsten Geburtstag flatterte ihm dann ein Glückwunsch aus Vorst ins Haus. „So etwas hatte ich bei Spenden für andere Organisationen noch nicht erlebt.“ Und so entschied er sich dafür, „Ein Mord ist keine Lösung“ für das Hilfswerk verkaufen zu lassen.

„Darüber freuen wir uns sehr, das ist eine total nette Aktion“, sagt medeor-Sprecherin Susanne Haacker. Immerhin sei schon nach einer Woche die erste, kleine Auflage des Buches, das am 15. Februar auf den Markt kam, vergriffen gewesen.

„Wir werden Alf Rolla als kleines Dankeschön selbstverständlich einmal zu uns einladen“, sagt Haacker. Und vielleicht lasse sich sogar einmal eine Lesung organisieren.

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