Ausschuss kann sich noch nicht auf JU-Vorschlag verständigen.

Ausschuss kann sich noch nicht auf JU-Vorschlag verständigen.
Die Junge Union hat eine Grillstation vorgeschlagen. Doch auch im nächsten Jahr wird daraus noch nichts. Archiv

Die Junge Union hat eine Grillstation vorgeschlagen. Doch auch im nächsten Jahr wird daraus noch nichts. Archiv

Bischof

Die Junge Union hat eine Grillstation vorgeschlagen. Doch auch im nächsten Jahr wird daraus noch nichts. Archiv

Vorst. Wie kann man das wilde Grillen von jungen Leuten in der „Prärie“ verhindern? Wo einen Platz schaffen, an dem dies möglich ist und die Anwohner nicht über Gebühr belästigt werden? Die Junge Union hat den Vorschlag, dafür an geeigneter Stelle eine öffentliche und umweltfreundliche Elektro-Grillstation auszuweisen, mit fest vorgegebenen Nutzungszeiten und einer kleinen Nutzungsgebühr.

„Im Prinzip ja, aber . . .“, könnte man die Diskussion darüber im Bau-, Energie- Verkehrs- und Umweltausschuss zusammenfassen. Die CDU-Fraktion hatte jedenfalls die Absicht ihrer Nachwuchs-Organisation befürwortet und einen entsprechenden Antrag eingereicht. Generell waren sich die Fraktion einig, dass es dafür speziell in Vorst einen Bedarf gebe. Infrage komme, so die Union, dafür ein Platz auf der Gerkeswiese, in unmittelbarer Nähe des Vorster Jugendtreffs. Alexander Decher (CDU): „Wir brauchen solch ein Angebot, können die jungen Leute nicht immer nur an den Rand verdrängen.“

Es gab dazu viele Fragen. Vor allem von Christoph Giltges (SPD): Wer kontrolliert? Wer übernimmt die Reinigung? Wer kann für Schäden haftbar gemacht werden? Wer übernimmt die Kosten und wer die Folgekosten? Braucht man dann keine Sanitäranlage? Bedenken, solch einen Platz anzuweisen, hatte ferner Olaf Keiser (FDP). Auch Meral Thoms (Bündnis 90/Die Grünen) konnte sich noch nicht zu einer Entscheidung durchringen, sie hatte ebenfalls noch zu einigen Punkten Klärungsbedarf.

„Sicherleich wäre es sinnvoll, wenn solch ein Platz am Jugendtreff Vorst angegliedert werden könnte, dies würde die Kontrolle erleichtern“, meinten CDU-Vertreter. Aber was ist zu den Zeiten, in denen der Jugendtreff geschlossen ist, kamen direkt andere Bedenken. „Die Idee ist sicherlich gut, aber wir brauchen sicherlich eine Kontrolle“, meinte Ordnungsamtsleiter Wolfgang Schouten.

Auch der Vorschlag einer Patenschaft oder eines Sponsorings über solchen einen Platz wurde gemacht. Die Verwaltung ermittelt derzeit die Kosten der Anschaffung, der Wartung und Unterhaltung, hielt eine räumliche Anbindung an den Jugendtreff für sinnvoll, sagte aber auch, dass sich derzeit dieser Treff organisatorisch neu aufstelle. Der Ausschuss braucht weitere Fakten; die werden wohl erst in der März-Sitzung vorgelegt. Im Haushaltsentwurf des Jahres 2018 seien dafür sowieso keine Mittel vorgesehen, so die Verwaltung.

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