Der Wettbewerb für das 2,4 Hektar große Gelände zwischen Kaiserplatz und Markt geht in die heiße Phase. 15 Büros beteiligen sich.

Der Wettbewerb für das 2,4 Hektar große Gelände zwischen Kaiserplatz und Markt geht in die heiße Phase. 15 Büros beteiligen sich.
Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

WZ-Archiv, Bild 1 von 3

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Willich. In Alt-Willich soll mal wieder ein ganz dickes Brett gebohrt werden. Denn noch ehe die Arbeiten zur Umgestaltung des Marktes begonnen haben, beschäftigen sich Politik und Verwaltung schon mit dem nächsten Mammut-Projekt: In der vergangenen Woche gab es das erste Treffen des Preisgerichts zum städtebaulichen Wettbewerb für das ehemalige Hannen-Gelände. Gleichzeitig gab es das „Einführungskolloquium“, bei dem auch formale Fragen geklärt wurden.

Bis Mitte Dezember sollen die 15 Büros, die sich am Wettbewerb beteiligen, ihre Vorschläge zur Umgestaltung des 2,4 Hektar großen Areals zwischen Markt und Kaiserplatz einreichen. „Ich bin echt gespannt, was alles für Ideen kommen“, erklärte der Vorsitzende des Planungsausschusses, Christian Pakusch (CDU) im Gespräch mit der WZ.

Der Wettbewerb für das 2,4 Hektar große Gelände zwischen Kaiserplatz und Markt geht in die heiße Phase. 15 Büros beteiligen sich.
Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

WZ-Archiv, Bild 1 von 3

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Der Wettbewerb soll Chancen einer städtebaulichen Neuordnung aufzeigen. Markt und Kaiserplatz sollen zu einer Einheit verschmelzen. Der Hinterhof-Charakter, den vor allem die Grabenstraße hat, soll möglichst beseitigt werden.

Am ersten Treffen nahmen Politik und Verwaltung (unter anderem vertreten durch die Beigeordnete Martina Stall), aber auch die Eigentümer-Vertreter des Rewe-Geländes (einschließlich Parkplatz) und der Brauerei-Passage (Paschertz) teil. Das Stadtwerke-Gebäude hatte die städtische Grundstücksgesellschaft bereits im Vorjahr gekauft.

Entscheidung über Entwürfe fällt am 7. Februar

Der Wettbewerb für das 2,4 Hektar große Gelände zwischen Kaiserplatz und Markt geht in die heiße Phase. 15 Büros beteiligen sich.
Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

WZ-Archiv, Bild 1 von 3

Die Umgestaltung des alten Hannen-Geländes (links auf einem Bild von 1936) umfasst das Rewe-Areal samt Parkplatz (oben) ebenso wie Stadtwerke und Brauereipassage (r.).

Bis zum 15. Dezember müssen die Büros, die aus Düsseldorf ebenso wie auch Hamburg kommen, ihre Planungsideen abgeben. Für das entsprechende Modell bleibt ihnen dann noch Zeit bis zum 20. Dezember. Die Jury aus 16 Fach- und Sachrichtern (auch externe Beratungsbüros sind beteiligt) wird sich dann einige Wochen damit beschäftigen – und am 7. Februar eine Entscheidung über die gelungensten Entwürfe treffen.

Eva Borgmann und Ellen Wiewelhove vom Büro Post Welters + Partner (Dortmund) managen das Wettbewerbsverfahren. „Wir halten es für sinnvoll, dass sich 15 Büros an dem Wettbewerb beteiligen“, hatte Wiewelhove vorab erklärt.

In den Planungen müssen viele Dinge berücksichtigt werden. So ist es das erklärte Ziel, die 180 Parkplätze auf dem Rewe-Gelände zu erhalten. Auch die künftigen Verkehrsflüsse in Willich (so soll ja zum Beispiel die Einbahnregelung auf der Bahnstraße umgedreht werden) und das 2012 beschlossene integrierte Handlungskonzept für die Innenstadt, das unter anderem den autofreien Markt vorsieht, fließen mit ein. Ebenso die Idee, in dem Areal nicht nur Einzelhandel, sondern auch Wohnungen für Singles, Senioren und Familien zu schaffen.

Christian Pakusch zeigte sich zuversichtlich, dass es im Anschluss an den Wettbewerb interessierte Investoren zur Umsetzung der Pläne geben werde. Gleiches gelte für das Krankenhaus-Gelände, das die Stadt Anfang Januar 2019 von den St. Augustinus-Kliniken in Neuss übernimmt und für das ein weiterer Wettbewerb in der Mache ist.

„Ich glaube, dass die Umgestaltung des Hannen-Geländes auf mehr Akzeptanz stößt als am Markt“, so der CDU-Politiker weiter. Ganz wichtig sei ihm dabei, dass im Verfahren die notwendige Transparenz hergestellt werde: „Die Bürger sollen sich mitgenommen fühlen.“

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