Willich. Die Veranstaltung wird neu konzipiert: Die Stadt Willich hat ein neues Konzept für die Würdigung der zahlreichen Ehrenamtler in der Stadt.

Die Politiker legten sich im Haupt- und Finanzausschuss (HuF) im Wesentlichen auf die Variante II von drei Veranstaltungs-Varianten fest, die die Verwaltung erarbeitet hatte. Dabei kam aber auch ein Kompromiss-Vorschlag von Kämmerer Willy Kerbusch zum Tragen.

Die Kerninhalte bleiben so, wie sie in der September-Sitzung des HuF vorgestellt worden waren: Es gibt im und um das Schloss Neersen einen „festlichen Abend für die ehrenamtlich Tätigen“. Termin ist an einem der beiden Wochenenden nach Beendigung der Festspiel-Saison 2018. Der lockere Abend soll mit fünf bis sieben eingestreuten Programmpunkten und Bewirtung gestaltet werden und alle zwei Jahre stattfinden.

Die Kosten wurden aber deutlich zurückgeschraubt: In Variante II sind nur noch rund 21 500 Euro eingeplant statt der ursprünglich veranschlagten 34 000. Diese Einsparung erreicht die Verwaltung durch einen Mix aus der Verpflichtung von professionellen Künstler und die Einbindung Willicher Vereine. Dabei ist noch nicht klar, ob und welche Vereine sich tatsächlich an einer solchen Veranstaltung beteiligen möchten. Kerbuschs Kompromissvorschlag: Die Politiker genehmigten Kosten in Höhe von 26 000 Euro das entspricht dem Kostenrahmen von Variante I (Programm ausschließlich mit professionellen Künstlern). Diese zusätzlichen 4000 Euro sollen aber nur freigegeben werden, wenn sich herausstellt, dass Variante II (mit Beteiligung der Vereine) nicht umsetzbar ist. nomi

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